OnePlus 7: So spektakulär könnte das nächste Flaggschiff werden

Simon Stich 1

Auch wenn noch ein paar Monate ins Land gehen werden, bis wir das OnePlus 7 in den Händen halten können – ein Blick auf das kommende Top-Smartphone lohnt sich jetzt schon. Was hat der Hersteller vor und wie wird es sich vom OnePlus 6T abheben?

OnePlus 7: Starke Hardware und komplett randlos?

Beim OnePlus 7 könnte der chinesische Hersteller erneut mit dem bisherigen Design brechen. Kam beim OnePlus 6T noch eine sichtbare Aussparung im Wassertropfen-Design am oberen Displayrand zum Einsatz, könnte sich diese beim kommenden Flaggschiff bereits erledigt haben. Einem ersten Prototypen zufolge möchte OnePlus stattdessen auf einen Slider-Mechanismus setzen. Hier kämen die Frontkamera und weitere Sensoren nur dann zum Vorschein, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.

Die Technik erinnert an das futuristische Oppo Find X, das im Juni 2018 auf den Markt kam. Oppo gehört genau wie OnePlus zum Konzern BBK Electronics, ein Ideenaustausch hat auch in der Vergangenheit schon stattgefunden. Sollte OnePlus wirklich auf einen solchen Slider setzen, macht sich das Unternehmen hoffentlich viele Gedanken zur Stabilität. Das Oppo Find X konnte in diesem Bereich leider nicht überzeugen.

Glaubt man einem ersten Foto, soll das OnePlus 7 zudem über ein an den Seiten abgerundetes Display mit 2.5D-Glas verfügen. Das wiederum sorgt für einen nahezu randlosen Effekt. Hier ist der Prototyp (links) neben dem aktuellen OnePlus 6T (rechts) zu sehen:

OnePlus 7: Top-Prozessor, schneller Speicher

Als gesichert dürfte jetzt bereits gelten, dass OnePlus sein nächstes Flaggschiff mit einem Snapdragon 855 als Prozessor ausstatten wird. Eine echte Alternative gibt es für Top-Smartphones nicht, solange sie nicht intern selbst entwickelt werden, wie es bei Huawei, Samsung und auch Apple der Fall ist. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Snapdragon 845, wird eine deutliche Leistungssteigerung erwartet. Erste Benchmarks mit einem Prototypen sind da schon vielversprechend.

Ein weiteres Detail lässt ebenfalls Gutes vermuten: Angeblich setzt der Hersteller beim OnePlus 7 auf einen besonders schnellen Speicher, der mit UFS 3.0 zertifiziert ist. Im Vergleich zu UFS 2.0 können wir uns auf eine Verdopplung der Geschwindigkeit freuen. Bessere Lese- und Schreibraten mit UFS 3.0 werden dabei aber nicht nur exklusiv auf dem OnePlus 7 zu finden sein. Auch beim Galaxy S10 von Samsung, das bereits im Februar vorgestellt werden soll, dürfte der schnelle Speicher bereits verbaut sein.

Einem Design-Prototypen des OnePlus 7 zufolge wird auch das Kameramodul auf der Rückseite neu gestaltet werden. Dieses erinnert an das Nokia 1020, was die Hoffnung weckt, dass der Hersteller bei der Optik mehr investiert als zuvor. Konzernschwester Oppo hat neben einem verbesserten In-Display-Fingerabdrucksensor auch einen verlustfreien Zehnfach-Zoom in petto – womöglich können wir auf eine ähnliche Technik beim OnePlus 7 hoffen.

Wie uns das erst vor wenigen Monaten erschienene OnePlus 6T gefallen hat, seht ihr hier im Video:

OnePlus 6T im Hands-On: Alles, was du zum Flaggschiff-Smartphone wissen musst.

OnePlus 7: Deutlich teurer wegen 5G?

OnePlus ist vor Jahren mit dem Versprechen an den Start gegangen, besonders günstige Flaggschiffe zu produzieren. Davon ist besonders bei den letzten Modellen nicht mehr ganz so viel übrig geblieben – wobei eine unverbindliche Preisempfehlung heutzutage fast schon als Schnäppchen erscheint.

Beim OnePlus 7 könnte der Hersteller erneut an der Preisschraube drehen. Sollte tatsächlich ein 5G-Modul im Standardmodell verbaut werden, ist ein Preisanstieg von bis zu 260 Euro zu erwarten. Ob OnePlus diesen Anstieg aber direkt an die Kunden weitergibt, erfahren wir dann aller Voraussicht nach im Mai oder Juni, wenn das neue Flaggschiff der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Zu den Kommentaren

Kommentare

Alle Artikel zu OnePlus 7

* gesponsorter Link