Valve wird wieder einmal verklagt. Dieses Mal geht es um die Skins, die in Counter-Strike: Global Offensive gehandelt werden können. Der Schlag richtet sich aber nur indirekt gegen Valve. Stattdessen geht er eigentlich gegen die Gambling-Seiten hinter den Skins.

 
Counter-Strike: Global Offensive
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Counter-Strike: Global Offensive

Die Native American Quinault Tribal Nation, die aus etwa 3100 amerikanischen Ureinwohnern besteht, hat Klage gegen Valve eingereicht. Gegenstand der 25-seitigen Anklageschrift ist Counter-Strike: Global Offensive und das Skin-Trading-System. Laut den Ureinwohnern soll Valve durch die Möglichkeit, Skins zu handeln, die Gambling-Seiten von Dritten unterstützen. Die unabhängige Nation besitzt ein Casino im Staat Washington. In diesem Staat ist auch Valve ansässig.

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Valve würde sich demnach nicht an die Glücksspielregularien halten, die die Ureinwohner mit ihrem Casino seit Jahren strikt befolgen. Die Anschuldigung zur Förderung von illegalen Wetten steht im Raum. Durch die Klage soll die Glücksspielkommission des Staats auf die Missstände aufmerksam gemacht werden. Valve pocht indes immer wieder auf die eigenen AGBs, in denen steht, dass Gambling über Drittanbieter nicht erlaubt sei.

Dennoch gibt es im Netz schier unendliche Seiten, die mit Skins aus CS:GO handeln. Manche von ihnen ermöglichen es sogar, die Skins in Echtgeld umzuwandeln. Dadurch bekommen die Skins einen realen Wert und würden unter die Glücksspielgesetze fallen. Wie das Gericht in diesem Fall entscheidet, könnte große Wellen für Valve und CS:GO schlagen.

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