Destiny 2: Krimineller Multimillionär will dem Entwickler helfen und gibt Verbesserungstipps

Michael Sonntag

Für Destiny 2 könnte 2018 das Jahr des endgültigen Untergangs oder des erneuten Aufstiegs sein. In dieser hitzigen Situation machte jetzt jemand Entwickler Bungie ein zweifelhaftes Hilfeangebot. Derjenige ist niemand geringeres als Kim Dotcom, ein vom FBI gesuchter Internetunternehmer, dem aber das Schicksal des Scifi-Shooters sehr am Herzen liegt.

Auf Twitter kritisierte Kim Dotcom kürzlich den Entwickler, bot aber im selben Moment an, bei der Rettung des Spiels mitzuwirken. „Hi Bungie, ihr habt mein Lieblingsspiel ruiniert“, schrieb er zunächst. „Ihr habt eine Armee an loyalen Destiny-Streamern in den Ruin getrieben. Ihr habt versagt, bedeutsame Änderungen durchzuführen, um das Problem zu lösen. Ihr benötigt einen leidenschaftlichen und kompetenten Anführer, DER DAS SPIEL SPIELT. Ruft mich an.

Wie oben zu sehen, verfasste er im nächsten Tweet einige Verbesserungsvorschläge, die dem Shooter wieder auf die Sprünge helfen könnten. Während er empfahl, den PVP-Modus wieder an Destiny 1 anzulehnen und das Loot-System attraktiver für Langzeit-Spieler zu machen, stellte er die Überlegung in den Raum, einen Battle Royale-Modus in das Spiel einzuführen.

Es gibt so viele Gegenden mit Stillstand, riesige Planeten, riesige Karten. Ihr verpasst einen Trend. Ihr habt alle Zutaten, um ein besseres PUBG / Fortnite zu sein. Das könnt ihr in weniger als sechs Monaten auf die Beine stellen. Wenn ihr das nicht machen wollt, gebt mir eine Lizenz, und ich sammle das Geld und mache es“, so der Internet-Unternehmer.

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Kim Dotcom erlangte seine zwielichtige Berühmtheit durch die Eröffnung von Megauload, einem illegalen Filehoster für Filme, mit dem er 175 Millionen Dollar verdient haben soll. Wegen Copyright-Verstößen soll er in die USA ausgeliefert werden. Was Shooter angeht, ist Kim Dotcom definitiv kein Laie. So war er in Call of Duty – Modern Warfare 3 sogar zwischenzeitlich Platz 1 der Free for all-Weltrangliste.

Ob Bungie auf das Angebot eingeht, ist stark zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz erhielt der Unternehmer sehr viel Zuspruch von den Spielern für seine Vorschläge. Wenn im Jahresplan also irgendwann doch ein Battle Royale-Modus auftauchen sollte, hat sich der Entwickler seine Idee zumindest mal durch den Kopf gehen lassen. Glaubst du, dass so ein Modus Destiny 2 retten könnte? Sag uns deine Meinung!

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