Sekiro: 7 Tipps, die uns vor Spielstart geholfen hätten

Christopher Bahner

Sekiro: Shadows Die Twice ist vermutlich eines der bis dato schwierigsten Spiele von From Software (Dark Souls, Bloodborne). Dementsprechend wollen wir euch mit 7 wertvollen Tipps versorgen, die uns vor Beginn des Samurai-Abenteuers gehörig geholfen hätten.

Kein Schild mehr, hinter dem ihr euch in Sekiro verstecken könnt und auch keine wieder einsammelbare Seelen nach einem Tod. Wenn ihr sterbt, verliert ihr die Hälfte von Erfahrung und Geld für immer und müsst euch zusätzlich mit der Drachenfäule herumschlagen. Wir geben euch 7 Tipps, mit denen ihr dem Tod eine Schnippe schlagt.

Trainiert mit dem unsterblichen Samurai

Wie in Soulsbourne-Spielen gibt es auch in Sekiro mit dem maroden Tempel wieder eine Art Hauptbasis. Hier treiben sich auch wieder allerhand mysteriöse Charaktere herum. Einer davon ist Hanbei, der unsterbliche Samurai. 

Sprecht ihr mit ihm, wird er euch zum Kampf herausfordern, doch wenn ihr ihn tötet steht er einfach wieder auf, da er ja unsterblich ist. Fortan dient er euch im Spiel als Trainingspartner, bei dem ihr den Kampf trainieren und neue Manöver einüben könnt.

Sekiro im Test – Mühsam kommt der Shinobi voran

Wir können euch nur dringend empfehlen, dieses Feature regelmäßig wahrzunehmen. Im Spiel geht es um die perfekte Beherrschung eures Charakters und im Laufe des Spiels schaltet ihr über die Fertigkeiten weitere Kampfkünste frei, die ihr perfekt beherrschen müsst, wenn ihr alle Situationen im Spiel meistern wollt.

Wenn ihr neue Fertigkeiten freischaltet und zum Tempel zurückkehrt, bekommt ihr immer eine Hinweis-Meldung, dass neue Trainingseinheiten bei Hanbei verfügbar sind. Trainiert also regelmäßig und perfektioniert eure Fähigkeiten.

Lauft nicht mit zu vielen Sen durch die Gegend

Wie eingangs erwähnt, verliert ihr nach einem Tod die Hälfte eures derzeitigen Geldbetrags. Habt ihr also 1000 Sen in der Tasche und sterbt endgültig, verliert ihr 500 davon für immer. Ihr habt keine Möglichkeit, sie zurückzubekommen und sie sind für immer verloren.

Allerdings können wir euch einen guten Tipp geben, dies zu verhindern: Im Spiel findet ihr oft auch Geldbeutel mit unterschiedlichen Mengen an Sen. Solange ihr diese Gegenstände nicht aktiv im Inventar benutzt, wandert der Betrag im Beutel nicht auf euer Konto und kann dementsprechend auch nicht nach einem Tod verloren gehen.

Noch besser: Händler verkaufen euch Geldbeutel für Sen! So könnt ihr euer Geld also quasi sichern, damit es garantiert nicht verloren geht. Einen kleinen Haken gibt es aber, da die Geldbeutel 10% teurer sind als ihr Wert. Also ein leichter Geldbeutel, der euch bei Benutzung 100 Sen einbringt, kostet beim Händler 110 Sen.

Allerdings ist dieser Verlust viel eher zu verschmerzen als die 50%, wenn ihr sterbt. Sichert euer Geld also auf diese Weise und nur wenn ihr etwas kaufen wollt, könnt ihr die benötigte Anzahl an Geldbeuteln im Inventar benutzen.

Füllt schnell noch den Erfahrungsbalken vor starken Gegnern

Genauso wie Sen verliert ihr auch die Hälfte eurer Erfahrungspunkte nach einem Tod. Allerdings verliert ihr nicht bereits erspielte Fertigkeitspunkte, sondern nur die Hälfte des Fortschrittsbalken für den aktuellen Skill-Punkt.

Aus diesem Grund solltet ihr euren derzeitigen EP-Balken immer im Blick haben. Steht ihr etwa vor einer riesigen Arena, die einen Bosskampf vermuten lässt und euer EP-Balken ist fast voll für den nächsten Skill-Punkt? Dann tötet lieber noch ein paar normale Gegner und macht ihn voll. 

Mit einem leeren EP-Balken könnt ihr dann beruhigt in einen Bosskampf gehen, da ihr durch einen Tod so gut wie nichts verliert. Dasselbe gilt natürlich auch für Geld. Gebt eure Sen aus oder investiert sie in Geldbeutel, bevor ihr euch starken Feinden und Bossen stellt.

Stimmt euch mit dem Launch-Trailer auf Sekiro ein!

Sekiro: Shadows Die Twice | Official Launch Trailer.

Nutzt die Wiederauferstehung

In Sekiro könnt ihr euch erstmals auch selbst wiederbeleben. Werdet ihr niedergestreckt, könnt ihr über die eingeblendeten Tasten entscheiden, ob ihr endgültig sterben oder euch wiederbeleben wollt. Dies funktioniert aber nicht oft hintereinander. Ihr könnt dies nur beim ersten Mal machen und müsst anschließend erst wieder Auferstehungsmacht sammeln, bevor ihr die Wiederbelebung erneut anwenden könnt. Auferstehungsmacht sammelt ihr durch das Besiegen von Feinden und tödlichen Schlägen.

Dass ihr die Wiederbelebung gerade nicht einsetzen könnt, erkennt ihr an der durchgestrichenen Anzeige links unten über eurem Lebensbalken. Die Wiederauferstehung solltet ihr generell immer nutzen, wenn ihr es könnt. Ihr werdet dadurch nicht durch die Drachenfäule befallen und bekommt so eine zweite Chance bei schwierigen Kämpfen.

Allerdings ist es ratsam, wenn ihr nach einer Wiederauferstehung kein weiteres Risiko eingeht, sondern bei der nächsten Figur des Bildhauers (so heißen die Leuchtfeuer in Sekiro) Rast macht. Dadurch wird die Ladung für die Auferstehung sofort regeneriert. Gerade bei Minibossen in der Nähe von Figuren hat sich diese Taktik für uns bewährt.

Lauschen bringt euch ungeahnte Vorteile

Schleichen ist ein wichtiges Spielelement in Sekiro und als Shinobi wird euch dafür auch ein exzellentes Gehör geschenkt. Neue Bereiche solltet ihr zunächst immer schleichend erkunden und Ausschau nach Feinden halten. Seht ihr zwei oder mehr Gegner dicht beieinander, nähert euch ihnen. Oft könnt ihr ihren Gesprächen dann lauschen (Gelbes Ohr-Symbol).

Dabei bekommt ihr Hintergrundinformationen zu bestimmten Bereichen, die etwa ungesichert sind oder aber Geheimwege, auf die verwiesen wird. Bereits belauschte Gespräche werden anschließend sogar mit einem Häkchen markiert.

Ein Händler im Anfangsgebiet belohnt euch sogar dafür, wenn ihr ihm Informationen von feindlichen Samurai gebt. Spitzt also die Ohren und schleicht euch voran, damit ihr die Gespräche nicht verpasst.

Stealth-Angriffe funktionieren auch bei Bossen

Wenn es erst einmal zu einem Kampf in Sekiro kommt, dann ist das fast immer eine echte Herausforderung. Oft könnt ihr schwierige Konfrontationen aber auch umgehen, wenn ihr ahnungslose Feinde mit einer Stealth-Attacke von hinten oder oben mit einem Schlag ausschaltet.

Was euch das Spiel zudem nicht verrät: Solche Stealth-Attacken funktionieren auch bei den zahlreichen Mini-Bossen, die oft mehrere tödliche Schläge erfordern, um besiegt zu werden. Schafft ihr es, einen solchen Gegner von hinten zu überraschen, zieht ihr ihm direkt eine der leuchtenden Punkte über seinem Lebensbalken ab und müsst ihn nur noch ein weiteres Mal bezwingen.

Bedenkt allerdings, dass dies nur beim ersten Mal funktioniert. Ihr könnt also keine zweite Stealth-Attacke vollführen, nachdem ihr euch aus dem Sichtbereich des Bosses entfernt habt, da der Boss dann seinen ersten Haltungspunkt regenerieren wird.

Flüchten ist immer eine gute Option und leicht

Euer Spielcharakter ist superflink und kann springen wie ein junger Gott. Das Sprinten verbraucht keine Ausdauer, da es keine Anzeige dafür gibt und ihr könnt sogar Doppelsprünge an Wänden machen. Diese Mobilität in Kombination mit dem Greifhaken macht es euch sehr leicht aus Kämpfen zu fliehen.

Ihr seid kein Ritter in dicker Rüstung, sondern könnt euch schnell aus brenzligen Situationen zurückziehen. Nutzt dies auch aus, denn oft werdet ihr in Situationen geraten, wo euch mehrere Feinde auf einmal angreifen. Zieht euch dann zunächst zurück und lockt einzelne Feinde etwa mit Wurfsternen aus eurer Prothese an.

Mit Ghost of Tsushima könnt ihr ein weiteres Samurai-Abenteuer erleben! *

Generell könnt ihr so Gegnergruppen nach und nach ausdünnen. Oft sind Mini-Bosse auch von weiteren Feinden umgeben, die ihr nacheinander ausschalten solltet, wobei ihr zwischendurch immer wieder die Flucht antretet. Flucht ist also eine valide Option, die ihr oft anwenden solltet.

Habt ihr noch weitere Tipps für Sekiro: Shadows Die Twice parat? Dann teilt sie mit uns in den Kommentaren, um euch das Hardcore-Action-Adventure etwas zu erleichtern.

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