Swatter wird wegen tödlichem Anruf zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt

Marvin Fuhrmann 2

Im Falle des „Swatters“ Tyler Barriss wurde ein Urteil gesprochen. Der junge Mann wird aufgrund seiner vermehrten Swatting-Anrufe, Bombendrohungen und anderer Delikte für 20 Jahre im Gefängnis landen.

Tyler Barriss wurde 2017 nach einem tödlichen Zwischenfall in Wichita festgenommen. Damals hatte sich Barriss mit einem anderen Zockern in einer Partie Call of Duty: WW2 gestritten. Um sich zu rächen, rief Barriss die Polizei und behauptete, dass bei der vermeintlichen Adresse des anderen eine Geiselnahme stattfinden würde, bei der bereits ein Mann um Leben gekommen wäre.

Call of Duty - WW2 - Hauptquartier.

Doch der 28-jährige Andrew Finch, der an der genannten Adresse wohnte, hatte weder eine Geiselnahme bei sich zu Hause, noch hatte er etwas mit dem Match in Call of Duty zu tun. Der Unbeteiligte wurde beim Sturm der Polizei erschossen. Nun wandert Barriss wegen diesem Anruf und einigen Bombendrohungen – darunter gegen das Dallas Convention Center – für 20 Jahre hinter Gitter.

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Indes klagt die Familie von Finch weiter gegen die Stadt Wichita. Der Polizist, der den Bewohner des Hauses erschossen hat, wurde nicht angeklagt.

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