Gear S4: Samsung löst das größte Smartwatch-Problem (Update)

Johann Philipp 6

Zwei Patente von Samsung zeigen eine interessante Lösung für das größte Smartwatch-Problem. So wünschen wir uns die Gear S4. Huawei bleibt aber auch nicht untätig, wie ein neues Patent zeigt.

Gear S4: Samsung löst das größte Smartwatch-Problem (Update)
Bildquelle: GIGA.

Samsung und Huawei wollen Smartwatches deutlich verbessern

Update vom 17.01.2018, 16:13 Uhr: Huawei schläft ebenfalls nicht. Das chinesische Unternehmen hat einen berührungsempfindlichen Rahmen für Smartwatches entwickelt. Statt auf das Display zu tippen, könnte man die Uhr bedienen, ohne die Inhalte mit dem Finger zu verdecken. Wir haben alle Infos dazu in diesem Artikel zusammengefasst. Eins ist damit klar. Die klassische Smartwatch, wie wir sie aktuell kennen, könnte sich in diesem Jahr deutlich verändern. Wo seht ihr noch Verbesserungspotenzial.

Originalartikel vom 05.01.2018:

Smartwatches wie die Samsung Gear und die Apple Watch waren im letzten Jahr ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Mehr als 1,3 Millionen Geräte wurden 2017 verkauft. Doch es gibt eine große Schwachstelle der kleinen Uhren: Sie haben nicht genug Platz für einen ordentlichen Akku. Nach durchschnittlich 1 bis 2 Tagen müssen sie wieder aufgeladen werden. Mit einem neuen Patent will Samsung die Laufzeit jetzt verlängern und baut dazu mehrere Akkus in das Armband ein.

Samsung Gear S4 mit Akku im Armband

Die Seite LetsGoDigital hat zwei Patente entdeckt, die sich beide auf die Gear-Smartwatch beziehen. Ein Patent zeigt, dass Samsung mit Akkus im Armband experimentiert. Die Batterie soll dazu völlig aus dem Gehäuse verschwinden und damit mehr Platz für weitere Funktionen machen. Die neue Batterietechnik muss dazu sowohl flexibel als auch dünn sein, um in das Armband zu passen. Das Patent schlägt vor, dass jeweils zwei kleine Akkus an beiden Enden des Armbandes integriert werden sollen.

Für den Träger der Uhr sollen die Akkus nicht sichtbar sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Armband auch aus verschiedenen Materialen wie Leder, Polymer und Gummi hergestellt werden kann. Die Käufer könnten also auch weiterhin ihr Lieblingsdesign wählen. Wenn der Akku im Armband sitzt, wäre Samsung in der Lage, in das Gehäuse neue Technik zu integrieren oder die gesamte Uhr dünner zu gestalten.

Im Patent heißt es dazu, dass das Unternehmen den Platz für zusätzliche Funktionen wie eine Kamera oder einen Fingerabdrucksensor sowie zusätzliche Herzfrequenz-, Nähe- und Infrarot-Sensoren nutzen könnte.

Ihr überlegt, euch eine Smartwatch zuzulegen? Hier sind die Vor- und Nachteile: 

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6 Gründe für eine Smartwatch – und 3 dagegen.

Samsung Gear S4: Zweites Patent zeigt weiteres Display zur Bedienung

Das zweite Patent von Samsung beschreibt ein weiteres Display, das im äußeren Ring der Uhr integriert werden könnte. Wie die verfügt auch die neue Smartwatch über eine drehbare Lünette. Durch Drehen dieses Rings sollen in Zukunft Menüpunkte geöffnet werden, die dann auf einem zweiten Display an der Seite des Gerätes angezeigt werden.

Hier seht ihr unseren ersten Eindruck zur Gear S3:

Samsung Gear S3: Erster Eindruck zur Smartwatch.

Ob diese Patente schon in die nächste Smartwatch vom Samsung integriert werden, also entweder in die Gear S4 oder der Gear Sport 2, ist noch nicht bestätigt. Aber hoffentlich wird ein Teil der Technologie bald aus den verschlossenen Türen bei Samsung in eine neue Smartwatch einziehen.

Quelle: LetsGoDigital, techradar

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