Die Europäische Union hat genug: Noch immer gibt es viel zu viele Smartphones, die mit einem Ladekabel geladen werden müssen. Das soll sich ändern! Das und was sonst noch in dieser Woche im Jahr 2042 passiert ist, erfahrt ihr in dieser Spezial-Ausgabe der GIGA Headlines.

Themenwoche Zukunft auf GIGA

Ja, das ist ein Beitrag über das Jahr 2042. Nein, ihr habt keine Zeitreise gemacht. Dieser Beitrag gehört zur Themenwoche „Die Zukunft im Jahr 2042“ auf GIGA, in der wir unser Millennium um 21 Jahre weiterdrehen und euch zeigen, wie die Tech- und Gaming-Welt im Jahr 2042 aussehen könnte.

Sämtliche Beiträge dieser Themenwoche findet ihr in unserem Special zum Jahr 2042.

EU: Jetzt kommt die Wireless-Charging-Pflicht

Nachdem die meisten Hersteller von Smartphones ja schon seit Jahren auf jegliche Anschlüsse verzichten, gibt es doch noch das eine oder andere Gerät, das sich nicht kabellos, sondern lieber mit einem alten USB Typ-D Kabel laden lassen möchte. Das soll sich nun ändern.

Im neuen Gesetzesvorschlag werden nun erste Pläne veröffentlicht, mit denen der Kabelsalat endgültig aufhören soll. Wireless Charging wird Pflicht, auch eine Grenze von 600 Watt wurde definiert, mit der ein Smartphone erst als für Fast Charging kompatibel beworben werden kann.

Das IKEA-Phone kommt

Auch der Macher von Wireless-Charging-Tischen und der Revoluzzer der Hausautomatisierung IKEA wird wohl in den Smartphone-Markt mit einsteigen.

Nachdem also IKEA erst durch innovative und „einfach funktionierende“ Technik das Smart Home zum „Intelligent Home“ revolutioniert hat, kommt nun das Smartphone dran. Spannend: Das IKEA-Phone wird als Bastel-Kit angeboten.

Erste Tester haben das Gerät bereits, die Rezensionen sind etwas durchwachsen: Offenbar fehlten bei einigen Testern Komponenten. Außerdem wird vorausgesetzt, dass Nutzer und Nutzerinnen bereits einen Inbus besitzen, es wird keiner zum Zusammenbau mitgeliefert.

Eine offene Frage bleibt allerdings: Wie lange wird der Software-Support dauern?

Studie: Kunden hängen immer länger an ihren smarten Geräten

Eine Studie zeigt, dass die durchschnittliche Dauer, wie lange jemand ein Smartphone besitzt, in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ist. Etwa acht Jahre hängen wir an unseren Geräten, zum Start der „Smartphone-Revolution“ in den 2010er Jahren, waren es ein bis zwei Jahre.

Happy Birthday Digitalministerium

2022 wurde erstmals das Digitalministerium, damals mit dem Ziel des Glasfaser- und 5G-Ausbaus und der Digitalisierung der deutschen Behördenlandschaft, gegründet. Bis man die Auswirkungen gesehen hat, hat es allerdings einige Jahre gebraucht.

Aber wie wir wissen, läuft auch mit Ministerium nicht alles glatt: Der 8G-Ausbau stockt genauso wie damals der Ausbau von 5G und wer jetzt noch ein altes Smartphone besitzt, darf sich demnächst von schnellen Verbindungen verabschieden. Nur zur Erinnerung: Das 5G-Netz wird Ende des Jahres zugunsten von 8G eingestellt.

35 Jahre iPhone: Die Revolution

Vor 35 Jahren wurde das iPhone vorgestellt und war damit Wegbereiter für vieles, was wir heute an Technik besitzen.
Der wahrscheinlich wichtigste Generationsschritt war das Zugehen auf die Produktivarbeit im Jahr 2032.

Samsung hatte bereits vorher den nahtlosen Übergang, mit dem das Smartphone zur Arbeitsmaschine wird, erfolglos mit Dex vorgemacht. Auch Microsoft hatte mit „Continuum“ ein ähnliches Projekt.

Doch erst als Apple seine „Apple Spaces“ vorgestellt hat, mit denen man sein iPhone durch Auflegen auf den „Apple Space“ zum Arbeitsrechner machen konnte, fand das Konzept große Aufmerksamkeit und Akzeptanz.