YouTube: „Nicht gelistet“ – was bedeutet das? Was ist der Unterschied zu „Privat“?

Robert Schanze

Bei YouTube-Videos habt ihr die Wahl zwischen „Öffentlich“, „Nicht gelistet“ und „Privat“. Der Unterschied zwischen „Nicht gelistet“ und „Privat“ ist leider oft nicht gut erklärt. Wir zeigen euch den Hauptunterschied beider Video-Kategorien und wer dann alles eure Videos sehen und finden kann und wer nicht.

YouTube: „Nicht gelistet“ – was bedeutet das?

Während eines Video-Uploads oder nachträglich im Video-Manager von YouTube könnt ihr bestimmen, wie eure Videos angezeigt werden: Öffentlich (Standard), Nicht gelistet oder Privat. Dadurch bestimmt ihr, wer euer Video alles finden und vor allem anschauen kann.

Hier sind die Hauptunterschiede der drei Kategorien:

  • Öffentlich: Euer Video lässt sich über die YouTube-Suche, über euren Kanal und über den Videolink finden. Sie lassen sich von jedem Nutzer abspielen und teilen.
  • Nicht gelistet: Das Video lässt sich über Suchen nicht finden. Nur diejenigen können es abspielen, die den Video-Link (durch wen auch immer) erhalten haben.
  • Privat: Wie Nicht gelistet, nur dass ausschließlich der Uploader und alle, für die er das Video extra freigegeben hat, das Video anschauen können. Auch wenn Dritte den Link für das Video irgendwie erhalten, können sie es nicht ansehen. Man sieht dann unter anderem folgende Meldung.
Beschreibung Öffentlich Nicht gelistet Privat
Video kann durch Link-Weitergabe Dritter von jedem gesehen werden x x
Kann einem Kanalabschnitt hinzugefügt werden / lässt sich einbinden x x
Erscheint in den Suchergebnissen, in ähnlichen Videos und in Empfehlungen x
Video wird auf Kanal gepostet & erscheint in Abonnenten-Feed x
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Wichtiger Unterschied zwischen „Nicht gelistet“ und „Privat“

Während bei Nicht gelistet die Videos auch von allen anderen einsehbar sind, wenn der Link weitergeben wird, funktioniert das bei Privat nicht: Private Videos sind nur für ganz bestimmte YouTuber freigegeben. Ihr müsst euch also auch bei YouTube anmelden, damit YouTube testen kann, ob der Uploader euren YouTube-Account für das Video zum Ansehen freigegeben hat.

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