Bluetooth-Headsets Jabra Stealth und Jabra Storm im Test

Sebastian Trepesch 3

Mit „Storm“ und „Stealth“ stellte Jabra in der zweiten Jahreshälfte zwei neue Bluetooth-Headsets vor, die sehr gut ausgestattet sind. Wir haben die beiden Produkte nun getestet.

So richtig überzeugt bin ich vom Jabra Stealth seit gestern: Eine Stunde lang habe ich mich von Spandau mit einer Navi-App für das Fahrrad durch Berlin lotsen lassen. Mangels Fahrradhalterung für das iPhone musste das Smartphone in der Tasche bleiben. Die App navigierte mich lediglich über das Bluetooth-Headset .

Eigentlich ein recht gutes Testszenario:

  • Hält das Jabra Stealth im Ohr? Es hält – selbst ohne Bügel, selbst auf Kopfsteinpflaster.
  • Ist die Sprache gut zu verstehen? Ich verstehe alles glasklar, was die Google-Maps-Tante mir ins Ohr flüstert.
  • Hält der Akku lange? Bei Ankunft gibt das Headset immer noch eine Gesprächsdauer von sechs Stunden an.

Ein Unterwegs-Telefongespräch krankt dagegen etwas an der Mobilfunkverbindung (also eher ein Problem von o2). Dass auch eine Geräuschreduzierung gegen starken (Fahrt-)Wind, der in das Mikrofon bläst, wenig ausrichten kann, muss man akzeptieren.

Jabra-Headsets im Test: Ausstattung ähnlich

Jabra Stealth und Jabra Storm sind laut Hersteller ähnlich ausgestattet:

  • Doppelmikrofontechnologie und Noise Blackout zu Reduzierung von Hintergrundgeräuschen (beim Storm noch optimierter gegen Wind),
  • Taste für Siri/Google Now,
  • Bluetooth 4.0,
  • NFC zur Koppelung (iPhones bieten leider keine Unterstützung, nur Android-Geräte),
  • Standby-Zeit von bis zu 10 Tagen,
  • Sprachbefehle (leider nur englisch),
  •  mit Hilfen und Anzeige des letzten Pairing-Ortes.

Beide Headsets besitzen einen Ein-/Ausschalter, Sprachbutton und Rufannahme. Die Lautstärke wird am Smartphone geregelt, das Storm bietet jedoch auch entsprechende Buttons.

Dem Stealth liegt ein Ladeadapter für KFZ bei und Ohrbügel – wer auf Nummer Sicher gehen will… Geladen werden beide Produkte über Micro-USB, ein Kabel wird mitgeliefert. Netzadapter bietet Jabra wie bei früheren Headsets nicht mehr an. Das ist ökologisch sinnvoll, die meisten dürften ja bereits ein, zwei USB-Netzteile besitzen, und spart noch etwas.

Großer Unterschied zwischen den Geräten ist vor allem die Form – während das Stealth eher klassich-modern aussieht, hat das Storm eine Bügelform.

Die Sprachqualität ist bei beiden Modellen gut, inklusive Geräuschunterdrückung. Ich muss aber auch dazusagen: An die Qualität neuerer iPhones kommen sie nicht heran – da ist mir generell noch kein Headset bekannt. Apple hat gute Arbeit geleistet. Ein Argument für das iPhone ist, dass bei dem iPhone das Mikrofon näher am Mund ist. Das kommt auch dem Storm im Vergleich zum Stealth leicht zu Gute. Jabra hat seine Modelle – wahrscheinlich mit Blick auf möglichst hohe Sprachverständlichkeit – recht hell abgestimmt. Das iPhone klingt dagegen etwas voluminöser.

Fazit zum Test von Jabra Storm und Jabra Stealth

Jabra bietet mit Storm und Stealth zwei sehr gute und alltagstaugliche Bluetooth-Headsets an. Wer in erster Linie auf einen sicheren Halt Augenmerk legt, greife auf das Storm zurück.  Allen anderen – besonders Brillenträgern – sei das Stealth empfohlen. Es lässt sich schneller aufsetzen und hält ebenfalls gut.

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