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Es gibt schon einige Tracker für Schritte, Fitnessaktivitäten und Schlafdokumentation auf dem Markt, billige wie ausgefeilte. Sie richten sich an eine breite Masse, nicht unbedingt nur an Sportler. Kann Runtastic mit seinem neuen Orbit hier bestehen? Was zeichnet ihn aus? Ich habe ihn unter die Lupe genommen.

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„Was hast Du denn da für eine Uhr?“ wurde ich in den letzten Wochen öfters gefragt. Der Orbit von Runtastic hat im Vergleich zu manch Konkurrenzprodukt ein Display, er ist also in der Tat als schlanke Uhr nutzbar. Ein Druck auf den Knopf ist notwendig, dann erscheint die Zeit in einer kontrastreichen Darstellung. Lediglich bei starkem Sonnenlicht muss ich eine Hand davorhalten, um die Zeit ablesen zu können. Doch tatsächlich habe ich den Orbit als Uhr mögen gelernt.

Gut so: Denn als Tracker für Aktivitäten und Schlaf bleibt das Band im Normalfall 24 Stunden am Arm. Runtastic wollte bei der Hardware-Konzeption Fehler der Konkurrenz vermeiden. In der Tat ist der Orbit gelungen. Schlanke Handgelenke wünschen sich vielleicht noch einen etwas anderen Radius, doch im Prinzip passt der Tracker an viele Arme.

Alternativ lässt sich das Herzstück des Orbit in einen Ansteckclip stecken, der am Hosenbund oder dem BH befestigt wird. Er ist im Lieferumfang enthalten, genauso wie ein Armband in schwarz und eines in blau.

Funktionen des Orbit von Runtastic

Ebenfalls im Lieferumfang: ein USB-Ladekabel, das über Magnet am Orbit hält. Grund für das spezielle Kabel ist, dass somit der Orbit 100 Meter wasserdicht ist.

Und damit sind wir schon bei den Funktionen und Merkmalen. Der Orbit richtet sich mit seiner Ausstattung an die breite Masse, hat aber auch etwas für Sportler in der Hinterhand – schließlich ist der österreichische Hersteller Runtastic auf Fitness-Apps und Sportzubehör spezialisiert.

  • Schritte und Distanz messen,
  • Anzeige von Zeit, Schritten, verbrauchten Kalorien und „aktiven Minuten“ des aktuellen Tages,
  • Schlafdauer und Schlafqualität ermitteln,
  • das Erreichen von persönlichen Zielen fördern,
  • Wecker dank Vibrationsalarm.
  • Einsatz als zweites Display (dazu kommen wir noch).

Des weiteren ist ein Umgebungslichtsensor integriert, der aktuell aber noch keine besondere Funktion bietet. Ja, Runtastic will den Orbit weiter entwickeln und über Firmware-Updates Funktionen nachreichen.

Zentraler Bestandteil – wenngleich grundlegende Funktionen auch ohne möglich sind – ist die App Runtastic Me, verfügbar für iPhone und Android. Hier sehen wir unsere Statistiken und nehmen Einstellungen vor. Per Bluetooth 4.0 werden die Daten übertragen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Nun zur Praxiseinsatz: Die Themenfelder

  • Schritte zählen,
  • Schlaf dokumentieren
  • Einbindung im Runtastic-Universum und der
  • Zweitbildschirm

...im Test siehe auf den nächsten beiden Seiten.