Schrittzähler-Apps: Die besten Pedometer für Android & iOS

Thomas Kolkmann
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S martphones lassen sich dank einer großen Vielzahl verschiedener Apps für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzen. So lässt sich der ständige Begleiter in der Hosentasche auch problemlos als sogenannter Pedometer nutzen. In diesem Artikel zeigen wir euch ein paar der besten Schrittzähler-Apps für Android und iOS.

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Fitness boomt und bei den steigenden Zahlen von Beschäftigten mit sitzender Tätigkeit, ist die fehlende Bewegung auch ein immer höheres Risiko für die Gesundheit. Die magische Zahl lautet 10.000 Schritte, die man pro Tag mindestens tätigen sollte. Natürlich hat niemand den Kopf dafür frei, jeden seiner Schritte selbst zu zählen, weswegen Schrittzähler-Apps ein hilfreiches Tool sind, um die eigenen Fitness-Ziele zu erreichen. Neben der ungefähren Anzahl an Schritten, die ihr am Tag hinter euch gebracht habt, können die Apps euch aber auch eine genaue Bewegungs-Historie anzeigen, verbrauchte Kalorien einschätzen sowie weitere Statistiken über eure Fitness-Bemühungen zusammenfassen.

Die besten Apps für Smartphone und Tablet (Android, iPhone, iPad)

Schrittzähler-App: Accupedo

Der Schrittzähler Accupedo strotzt nur so vor Funktionen. Die Schritterfassung bei Accupedo beginnt nach vier bis zwölf aufeinanderfolgenden Schritten. Wird die Bewegung gestoppt, hält auch die Schrittzählung an. Sobald man wieder losläuft, setzt die Schrittzählung der App fort. Darüber hinaus gibt es diverse Widgets für den Homescreen, welche euch Schritte, Kilometer, Minuten, Kalorien oder die gelaufene Strecke anzeigen.

Außerdem können Tagesberichte generiert werden, welche sich auch per E-Mail versenden lassen. Tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Schrittzahlen können in einem übersichtlichen Diagramm abgerufen werden. Ferner lassen sich diverse Voreinstellungen wie die Empfindlichkeit des Schrittzählers, Schrittlängen, Körpergewicht oder Tagesziele festlegen.

Schrittzähler - Accupedo
Entwickler:
Preis: Free
Schrittzähler - Accupedo
Entwickler: Corusen LLC
Preis: Free

Noom Walk

Die App Noom Walk setzt nicht nur auf ein sehr minimalistisches Interface, sondern auch auf eine gute Energieeffizienz. Laut dem Entwickler werden die Schritte gezählt, ohne dabei den Akku des Smartphones stark zu belasten. Die getätigten Schritte werden nämlich anhand von Bewegungen des Telefons erkannt und nicht per GPS, weshalb die Anwendung weniger als 2 Prozent des Akkus verbrauchen soll.

Zusätzlich könnt ihr eure Aktivitäten per Google+ oder Facebook teilen und die Bewegungsprofile eurer Freunde kommentieren und mit “High Fives” beurteilen. Wer lieber für sich trainieren möchte, kann aber auch den privaten Modus nutzen, welcher eure Fitness-Aktivitäten nur für euch persönlich bereitstellt.

Noom Walk Pedometer
Entwickler:
Preis: Free
Noom Walk Schrittzähler
Entwickler: Noom Inc.
Preis: Free

Runtastic Pedometer (Pro)

Wer eine Schrittzähler-App mit einem großen Funktionsumfang sucht, sollte sich einmal die Pedometer-App aus dem Hause Runtastic anschauen. Diese zählt nämlich nicht nur eure Schritte, sondern bietet zudem ein Trainings- und Bewegungstagebuch, eine Distanz- und Geschwindigkeitsberechnung und eine genaue Erfassung aller Schritte. Außerdem lassen sich alle Aktivitäten in sozialen Netzwerken wie Google+, Facebook und Twitter teilen.

Wer noch mehr Funktionen nutzen möchte und ein wenig Geld für seine Pedometer-App in die Hand nehmen möchte, kann für 1,99 Euro zur Pro-Version von Runtastic Pedometer greifen. Diese bietet zusätzlich noch einen Kalorienverbrauch und informiert euch über eure Schrittfrequenz.

Runtastic Pedometer Schritte
Entwickler: Runtastic
Preis: Free

Google Fit (Android) & Health (iOS)

Wem eine einfache Schrittzähler-App ausreicht, muss sich gar nicht allzuweit umschauen. Google wie auch Apple bieten mit respektive Fit und Health ihre ganz eigenen Gesundheits-Apps an, welche unter anderem auch Schritte zählen können.

Auf der einen Seite teilt ihr so euer Fitness-Verhalten nicht auch noch mit einem Drittanbieter, auf der anderen Seite lassen sich die Funktionen und Daten mit verschiedenen Fitness-Gadgets und -Apps noch erweitern.

Google Fit – Fitness-Tracking

Problematik: Berechtigungen & Akkuverbrauch

Die beiden größten Problematiken für Schrittzähler-Apps sind die Berechtigungen sowie der Akkuverbrauch. Wer auf seine persönlichen Daten hohen Wert legt, sollte sich die Berechtigungen der Apps genau anschauen. Viele Fitness-Apps wollen aufgrund ihrer Social-Media-Anbindung Zugriff auf eure Kontakte und die Konten des Geräts. Darüber hinaus sammeln einige Schrittzähler die Bewegungsprofile, damit ihr nachvollziehen könnt, wann ihr wie viel und wo gelaufen seid.

Wer kein Problem damit hat, seine Daten zu teilen, rennt (im wahrsten Sinne) möglicherweise in ein weiteres Problem. Da die Schrittzähler-Apps auf dem Smartphone jederzeit aktiv sind und die meisten GPS zum tracken der Schritte nutzen, ist der Akkuverbrauch dementsprechend hoch. Eine Schrittzähler-App bringt natürlich herzlich wenig, wenn das Smartphone vielleicht schon schlappmacht, bevor man den letzten Schritt des Tages getätigt hat.

Die einfachste Lösung für beide Probleme kostet leider etwas Geld: Ein separater Schrittzähler. Diese gibt es als Fitnessband oder Taschengerät und schlagen mit mindestens 20 Euro zu Buche. Die Vorteile: Ihr habt selbst die Macht darüber, was ihr mit den Schrittzahlen anstellt und euer Smartphone-Akku bleibt unberührt. Darüber hinaus sind die eigenständigen Pedometer häufig genauer, als die ungefähren Messungen der Schrittzähler-Apps.

Bildquellen: Apple

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