iPad 4: Apple präsentiert vierte iPad-Generation - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:
602 2.0

Beschreibung

Neben dem iPad mini hat Apple auf seinem Herbst-Event auch eine vierte Version des “großen” iPad vorgestellt – etwas überraschend, denn eigentlich hatte die Gerüchteküche nur mit einem leicht überarbeiteten iPad 3 gerechnet. Das “iPad 4″ bringt aber so viele Neuerungen, dass es ohne Weiteres eine neue Generation darstellt.

iPad 4: LTE jetzt auch außerhalb Nordamerikas

Die Gerüchteküche hatte berichtet, dass Apple ein verbessertes Version des dritten iPad plane, dessen wichtigste Neuerung ein verbesserter LTE-Chip sei – der ebenso wie der des iPhone 5 auch mit 4G-Netzen außerhalb Nordamerikas kommunizieren kann. Diesen hat das vierte iPad tatsächlich bekommen – allerdings ist das bei Weitem nicht alles.


Unser Test der vorigen Generation: Unterm Strich ist das neue iPad der vierten Generation ein iPad 3 mit schnellerem Prozessor (A6X, statt A5X) und garniert mit einem Lightning- statt Dock-Connector-Anschluss. Erhalten blieb das beeindruckende Retina-Display.

Überraschung: Ein iPad mit Apple A6X

Die überraschendste Neuerung des iPad 4 ist die Integration eines neuen Prozessors, beziehungsweise System-on-a-Chip: Diesen nennt Apple “A6X”, also eine fürs iPad optimierte Version des Apple-A6-Chips, den wir schon aus dem iPhone 5 kennen. Damit will sich Apple weiter von der Konkurrenz absetzen: Im Vergleich zum Apple A5X des dritten iPads soll sich die Grafik-Leistungsfähigkeit verdoppelt haben.

Die Batterielaufzeit ist trotz dieses Leistungszuwachses mit zehn Stunden konstant geblieben – insgesamt dürfte der Chip leistungseffizienter arbeiten, so dass sich wohl auch das Problem der Hitzeentwicklung des dritten iPad erledigt haben dürfte. Auch das hatte die Gerüchteküche zumindest für das “verbesserte iPad 3″ vorhergesagt. Übrigens: Dem iPad 4 liegt nun ein stärkeres Netzteil bei, so dass das iPad der vierten Generation wesentlich schneller geladen ist.

iPad 4, weiter Neuerungen: FaceTime HD und Lightning

Die FaceTime-Kamera auf der Vorderseite des iPad kann nun auch mit der des iPhone 5 und des jüngsten iPod touch mithalten: Sie darf den Namen “FaceTime HD” tragen und nimmt Bilder und Videos in einer 720p-Auflösung auf.

Neu ist neben dem verbesserten LTE-Chip – der in Deutschland mit dem Netz der Telekom kompatibel ist – die Integration des Lightning-Anschlusses, den wir nun schon vom iPhone 5 kennen. Für diesen gibt es jetzt auch neue Adapter – für SD-Karten, HDMI- und VGA-out sowie einen USB-Adapter.

Weiterhin gibt es natürlich einen 802.11a/b/g/n-WiFi-Chip, eine 5-Megapixel-iSight-Kamera auf der Rückseite, die 1080p-Videos aufnehmen kann sowie die Integration von Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri. Das Display behält die “Retina”-Auflösung des Vorgängermodells.

Der Preis: Bei 499 Euro geht’s mit dem 16-Gigabyte-Modell ohne Mobilfunkchip los. Eine war bereits ab dem 26. Oktober möglich. Die LTE-Version wird in Europa Ende November erwartet.

von

Test
  1. Actions for iPad: Shortcut-Bedienung für den Mac

    von Thomas Konrad
    Actions for iPad: Shortcut-Bedienung für den Mac

    Windows 8 auf dem iPad? Nein! Die App Actions für iPad steuert zahlreiche Funktionen auf dem Mac im Windows-ähnlichen Kachel-Look. Kabellos lassen sich Tastaturkürzel für zahlreiche Applikationen ausführen. Welche das sind, kann der Anwender selbst bestimmen...

    Leser-Wertung:

Alle Artikel zu iPad 4
  1. iPhone 5c 8GB und iPad 4: Das letzte Aufbegehren

    von Sven Kaulfuss
    iPhone 5c 8GB und iPad 4: Das letzte Aufbegehren

    Ab heute bereichert das iPhone 5c mit 8GB Speicherkapazität und das alte iPad der vierten Generation Apples Produktportfolio. Der Hersteller fällt zwei taktische Vertriebsentscheidungen, deren Erfolgsaussichten nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Kommentar...

  2. Sohn attackiert Apple nach dem Tod der Mutter

    von Sven Kaulfuss
    Sohn attackiert Apple nach dem Tod der Mutter

    Ist Apple schlichtweg gefühlskalt? Den Vorwurf erhebt Josh Grant, nachdem Apple ihm die Herausgabe des Apple-ID-Passworts seiner verstorbenen Mutter verweigert hatte. Ein aktueller Fall, der zum Nachdenken anregt.

  3. 1 Milliarde verkaufte iOS-Geräte

    von Ben Miller
    1 Milliarde verkaufte iOS-Geräte

    Sofern die aktuelle Entwicklung anhält und nichts unvorhergesehenes passiert, dürfte Apple dieses Jahr das einmilliardste iOS-Gerät verkaufen.

Kommentare nach oben
Alle Artikel zu iPad 4

    Kleiner Tablet-Ständer für die Reise im Test

    Tablet-Stander-AmazonBasics
    Wenn es darum geht, auf dem iPad, Android-Tablet oder Smartphone einen Film anzusehen, brauchen wir meist einen Ständer für die passende Positionierung. Wir testen ein Billig-Produkt.

    Drei AmazonBasics-Produkte wollten wir unter die Lupe nehmen. Nach der iPhone-Hülle für 1,37 Euro und dem iPhone-Ladekabel (Lightning) kommen wir nun zu einem recht „minimalistischen“ Ständer.

    „AmazonBasics Reisefreundlicher Mini Standfuß“

    Amazon hat seinem Tablet-Ständer den knackig kurzen Begriff „“ verpasst. Im Prinzip handelt es sich lediglich um eine aufklappbare Plastikschiene mit zwei Kerben, in die das Tablet gestellt wird. Freilich kann es sich dabei auch um ein iPad Air oder iPad mini handeln. Oder Smartphone. Bei kleinen Telefonen wie dem iPhone wirkt der Ständer übertrieben groß, hält aber trotzdem.

    Der Vertrieb läuft exklusiv über Amazon. Der Standfuß kostet 3,99 Euro und ist ein Plus-Produkt – heißt, die Gesamtbestellung muss mindestens 20 Euro betragen. Zumindest fallen dann nicht noch Versandkosten an.

    iPad-Ständer von Amazon im Test

    Sehen wir uns den Tablet-Ständer genauer an. Die Plastikschiene wird in der Hälfte gefaltet und hält dank einer kleinen Steckverbindung zusammen. Ob das Scharnier ewig hält, wage ich zu bezweifeln. Wer aber nicht ständig daran rumspielt, bei dem sollte die Halterung nicht gleich auseinanderfallen.

    Reise-Standfuß AmazonBasics

    Die Enden sind gummiert, so dass die Konstruktion auf einem glatten Tisch nicht gleich verrutscht. Ob der Ständer auch in einem ruckelnden Zug seinen Dienst verrichten kann, konnte ich leider noch nicht testen.

    Fazit zum AmazonBasics Mini-Standfuß
    AmazonBasics-Stand-iPad
    iPad Air mit TV-Tuner tivizen im Reise-Standfuß von AmazonBasics.

    Im Prinzip ist der Mini-Standfuß eine sehr praktische Lösung: Er ist sehr klein und leicht – ideal zum Mitnehmen. Zudem hält er Tablets verschiedener Größen.

    Ewige Haltbarkeit sollte in dieser Preisklasse – 4 Euro – niemand erwarten. Dennoch fände ich es fairer, wenn Amazon nur die Hälfte für die Plastikklammer verlangen würde.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Fantastical 2 gibt’s jetzt auch fürs iPad

    Die beliebte Kalender-App Fantastical 2 gibt es jetzt auch für das iPad. Nach Angaben der Hersteller wurde die Tablet-Variante extra für das Gerät und iOS 7 angepasst.

    Was lange währt, wird endlich gut. Unter diesem Motto kann man die Entwicklung der Fantastical App für das iPad verbuchen. Seit mehreren Jahre gibt es das Programm bereits für das iPhone und den Mac. Nun hat der Hersteller Flexibits die iCal-Alternative auch für Apples Tablets veröffentlicht.

    Ein besonderer Augenmerkt liegt auf dem Dashboard der App. Dahinter verbirgt sich eine neue, gemischte Ansicht, die Tage, Wochen oder Monate übersichtlich darstellt. Weiterhin wurde Fantastical 2 an iOS 7 angepasst, was den App-Refresh im Hintergrund ermöglicht. Außerdem arbeitet die Anwendung mit Programmen von Drittanbietern wie 1Password, TextExpaner oder Apples eigener Erinnerinungs-Funktion.

    Einen ersten Eindruck von der App bekommt ihr mit folgendem Video:

    Zugegeben: Mit 8,99 Euro ist die Kalender-App nicht ganz günstig zu haben. Vor allem, da es sich dabei lediglich um die iPad-Version von Fantastical 2 handelt. Für Nutzer, die sich in erster Linie auf dem Tablet organisieren und damit ihre Termine verwalten, ist das aber sicherlich eine gute Investition.

    Nichts mehr verpassen? Like uns auf Facebook oder folge uns auf Twitter!

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Gerücht: Apple arbeitet an neuer MacBook-Reihe und 12-Zoll-iPad

    Apple bereitet aktuell wohl die Veröffentlichung neuer MacBooks vor. Wie aus Kreisen der Produktionskette zu hören ist, wird Apple in der zweiten Hälfte des Jahres seine MacBook-Reihe auffrischen.

    Bereits am Wochenende berichteten wir über das Gerücht eines neuen MacBooks mit Retina-Display, neuartigem Trackpad und überarbeitetem Design mit zwölf-Zoll-Bildschirm. Die Digitimes schlägt nun in die gleiche Kerbe und beruft sich dabei auf Quellen aus der Produktionskette der Produkte in Taiwan. Demnach wird Apple noch im Herbst oder Winter unter anderem auch ein MacBook Air mit Retina Display herausbringen.

    Außerdem soll Apple im Verlauf des Jahres auch noch ein iPad mit einem zwölf Zoll großen Display veröffentlichen. Zuvor hieß es aus der Gerüchteküche, dass die Entwicklung eines so großen iPads auf Eis gelegt sei, weil es Probleme und Inkompatibilitäten mit dem Betriebssystem iOS gab.

    Diese Meldung ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Digitimes keine gute Quote mit seinen Vorhersagen hat. Allerdings waren die Meldungen recht zuverlässig, wenn es um die Versorgungskette und daraus folgenden Spekulationen ging. Konkretes werden wir vermutlich wohl frühestens im Juni zu Apples Entwicklerkonferenz, der WWDC, erfahren.

    Wenn du zukünftig keine News verpassen willst, dann like uns auf Facebook oder folge uns auf Twitter. Damit bist du immer auf dem neuesten Stand.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Kostenlose Apps für iPhone, iPad und Mac

    Jeden Freitag präsentieren wir euch vorübergehend kostenlose und reduzierte Apps zum Wochenende. Doch es gibt auch gute Anwendungen für iPhoneiPod touchiPad und Mac, die generell gratis sind. Deshalb hier zum Wochenstart eine Auswahl an kostenlosen Apps.

    Manche der kostenlose Apps für iPhone und anderen Apple-Geräte finanzieren sich mit dem Freemium-Modell, also über In-App-Käufe. Für diese Zusammenstellung hier habe ich aber darauf geachtet, dass sie auch für den attraktiv sind, der kein Geld auszugeben will.

    Wie immer gilt: Auf Seite 2 kommen die Spiele, auf Seite 3 die Mac-Anwendungen, und wir beginnen mit...

    Kostenlose Apps für iPhone und iPad

    Wunderlist (iPhone & iPad)

    Eine Berliner App für To-Do-Listen. Im Gegensatz zur Apple-Lösung können wir unsere Listen auch mit Windows-Rechnern und Android synchronisieren.

    Zum Thema: Business-Apps für iPhone & iPad

     

    Evernote (iPhone & iPad)

    Notizen erstellen und synchronisieren, Dateien speichern, Sprachmemos aufnehmen,... – das alles bietet der Online-Dienst Evernote.

    Evernote
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    finanzblick Onlinebanking (iPone & iPad)

    Eine TÜV-geprüfte Onlinebanking-App kostenlos – wow.

     

    Telegram Messenger (iPhone)

    Der Telegram Messenger ist eine kostenlose Alternative zu WhatsApp, die auf Wunsch verschlüsselte Nachrichten bietet. Im Test schnitt sie aber dennoch nicht so gut ab wie das kostenpflichtige Threema.

     

    Zattoo (iPhone und iPad)

    Die Zattoo-App streamt uns das Fernsehprogramm der öffentlich-rechtlichen Stationen und einiger kleiner Privatsender kostenlos auf die iOS-Geräte. Wer keine (zusätzliche) Werbung möchte sowie auf RTL, VOX & Co nicht verzichten kann, muss zum Abo greifen. Siehe auch Fernsehen auf iPad – TV-Apps im Vergleich.

     

    Talkboard by Citrix (iPad)

    Dass mehrere Personen gemeinsam an einem Dokument arbeiten, das ist nichts neues. Talkboard ist aber ein „Whiteboard“, mehrere Personen können also gleichzeitig auf verschiedenen iPads skizzieren beziehungsweise die Seite betrachten.

    Talkboard by Citrix
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    EyeEm (iPhone & iPad)

    Kamera-App mit schönen Foto-Filtern.

     

    WiFi Photo Transfer (iPhone & iPad)

    Wie kommen die Fotos vom iPhone/iPad auf den Mac? Am schnellsten geht es per Kabel. Wenn das nicht zur Hand ist, kann WiFi Photo Transfer helfen.

     

    Bikemap – Deine Fahrrad-Routen (iPhone & iPad)

    Der Frühling ist im Anmarsch, da steigen wir gerne auf das Fahrrad. Bikemap zeigt die Geschwindigkeit an und trackt die Routen.

     

    Yahoo Wetter (iPhone & iPad)

    Die iOS 7-Wetter-App von Apple gibt es nur auf dem iPhone. Mit Yahoo bekommen wir die Daten übersichtlich aufbereitet und kostenlos auf unser iPad laden. Siehe auch: weitere Wetter-Apps.

    Yahoo Wetter
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Amazon Cloud Player (iPhone & iPad)

    Wer schon öfter mal bei Amazon CDs oder MP3s gekauft hat, der kann sie sich über diese App direkt auf das iPhone streamen oder laden. Sozusagen das „iTunes in der Cloud“ von Amazon, plus CD-Ripper. Wirklich praktisch, nutze ich oft im Büro.

     

    Spotify (iPhone & iPad)

    Seit wenigen Monaten können wir den Musikdienst Spotify auch ohne Abogebühren auf den iOS-Geräten nutzen. Das ist schon ein dolles Ding. Finanziert wird das ganze natürlich über Werbung.

    Spotify Music
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

    Nächste Seite: Kostenlose Spiele für iPhone und iPad, anschließend Mac-Apps.

    Wo ist mein Wasser? 2 (iPhone & iPad)

    Pfiffiges Spiel, bei dem Wasser in die Badewanne von Krokodil Swampy gelangen muss. Während die erste App Wo ist mein Wasser? 1,79 Euro kostet, hat Disney die zweite als Freemium-Spiel konzipiert.

    Wo ist mein Wasser? 2
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Flap Bird Flap (iPhone)

    Flappy Bird ist ein furchtbares Spiel, aufgrund seines Frustpotentials. Es ist simpel gestrickt und dennoch mit Suchtpotential aufgefüllt. Da das Original aktuell nicht mehr im App Store zu finden ist, kann man auf eine der vielen Nachahmer zurückgreifen.

     

    Angry Birds Go (iPhone & iPad)

    Nein, hier schießen wir nicht mit Vögeln durch die Gegend. Das hier ist ein rasantes Rennspiel!

     

    Asphalt 8: Airborne (iPhone & iPad)

    Ein „ernstes“ Autorennen darf natürlich nicht fehlen. Gameloft bietet eine wirklich gute App, die langen Spielspaß auch ohne In-App-Käufe bietet.

    Asphalt 8: Airborne
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Clumsy Ninja (iPhone & iPad)

    Das „Tamagotchi“ des letzten Jahres für das iPhone: Trainiere den angehenden Krieger.

    Clumsy Ninja
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Trundle HD (iPad)

    Ein recht außergewöhnliches „Puzzle“ für das iPad. Die Steuerung erfolgt über die Neigungssensoren des Tablets.

    Trundle HD
    Download @
    App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Die Simpsons Springfield (iPhone & iPad)

    Wir helfen Homer Simpson, sein gesprengtes Springfield wieder aufzubauen. Da uns EA regelmäßig mit Updates versorgt, wird „Die Simpsons Springfield“ nicht langweilig.

    Nun die kostenlosen Mac-Apps:

    Fotor Photo Editor (Mac)

    Ein Bildbearbeitungsprogramm, das einfach zu bedienen ist und für seinen Preis einiges bietet – es kostet natürlich nichts.

     

    Imagine (Mac)

    Kleiner Texteditor mit den wichtigsten Formatierungsmöglichkeiten und einem Wörterzähler.

    Imagine
    Download @
    Mac App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    OneNote (Mac)

    Eine gut ausgestattete, kostenlose Notiz-App von Microsoft. Ein Account bei Microsoft ist aber Voraussetzung.

     

    Line (Mac)

    Mac-App für Messages und Anrufe, zum Teil eine Alternative für WhatsApp. Letztere funktioniert nur auf dem Handy, und nicht wie Line auch auf dem Mac.

    LINE
    Download @
    Mac App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Mixxx (Mac)

    Für Hobby-DJs eine Mix-App – und zwar, fast schon unglaublich, eine kostenlose.

     

    Personal Workout (Mac)

    Wer etwas für seine Fitness machen möchte, kann das unter der Anleitung von Claudia am Mac durchführen. Die Basis-Workouts sind kostenlos.

     

    Solstice Arena (Mac)

    Ein „episches“ Multiplayer-Kampfspiel, das Apple zu den „Best of 2013“-Spielen zählt. Man soll es auch erfolgreich ohne In-App-Käufe spielen können.

    Solstice Arena
    Download @
    Mac App Store
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

     

    Sudoku Daily (Mac)

    Für leidenschaftliche Spieler der Zahlenrätsel Sudoku.

    Zum Thema:

    Zum Inhaltsverzeichnis

    iPhone 5c 8GB und iPad 4: Das letzte Aufbegehren

    Ab heute bereichert das iPhone 5c mit 8GB Speicherkapazität und das alte iPad der vierten Generation Apples Produktportfolio. Der Hersteller fällt zwei taktische Vertriebsentscheidungen, deren Erfolgsaussichten nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Kommentar.

    Apples neuerliche Produktpflege erscheint auf den ersten Blick für nicht wenige Marktbeobachter verwunderlich. Statt einer offiziellen Preissenkung, erweitert der Hersteller die Modellpalette des iPhone 5c. Es gesellt sich ein neues Modell mit 8GB hinzu. Kostenpunkt: . Die bestehenden Varianten mit 16GB () und 32GB () verbleiben dabei preislich unverändert im Programm. Zudem verschwindet das altehrwürdige iPad 2 aus dem Produktkatalog. Ersetzt wird es durch das bereits totgeglaubte iPad der vierten Generation – schlichtweg iPad mit Retina Display genannt. Für erhält man die Wi-Fi-Variante mit 16 GB. Für gibt's die Mobilfunk-Version mit gleichgroßem Speicher. Soweit die Fakten.

    Doch was steckt dahinter, warum verweigert sich Apple einer Preissenkung des leidlich erfolgreichen iPhone 5c? Warum reaktiviert man einen „Oldtimer“ wie das iPad 4?

    iPhone 5c: Durchschlagender Erfolg schaut anders aus

    Selbst Apple-CEO Tim Cook musste zuletzt im Januar zugeben: Das iPhone 5c bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Stattdessen greifen die Kunden lieber vermehrt zum iPhone 5s. Der Anteil des Top-Modells am Gesamtumsatz fällt wesentlich höher aus als gedacht. Übersetz bedeutet dies wohl: Die Umsatzgröße für das iPhone 5c wurde verfehlt, die Lagerreichweite ist höher als gewünscht. Ein eindeutiges Indiz für diese These ist der zunehmende Preisverfall des iPhone 5c im freien Markt.

    Anders als beim iPhone 5s, könnte die Differenz zwischen unverbindlicher Preisempfehlung des Herstellers (offizieller Apple-Store-Preis) und dem tatsächlichen Preis im Markt nicht größer sein. So verkauft die E-Plus-Gruppe das Modell mit 16GB seit geraumer Zeit für 444 Euro (Apple: 599 Euro). Cyberport – autorisierter Apple-Händler – feierte am Wochenende ein „Preisfest“ und bot die 32er Variante für 499 Euro (Apple: 699 Euro) an. Beides sind keine dubiosen Händler, sondern ernstzunehmende und verlässliche Vertriebspartner von Apple. Aus meiner jahrelangen Erfahrung als Produktmanager weiß ich: All dies geschieht mit Wissen und wahrscheinlich auch aktiver Unterstützung von Apple.

    • Preisvergleich iPhone 5c 16 GB (Blau):
    • Preisvergleich iPhone 5c 16 GB (Grün):
    • Preisvergleich iPhone 5c 16 GB (Weiß):
    • Preisvergleich iPhone 5c 16 GB (Gelb):
    • Preisvergleich iPhone 5c 16 GB (Pink):
    • Preisvergleich iPhone 5c 32 GB (Blau):
    • Preisvergleich iPhone 5c 32 GB (Grün):
    • Preisvergleich iPhone 5c 32 GB (Weiß):
    • Preisvergleich iPhone 5c 32 GB (Gelb):
    • Preisvergleich iPhone 5c 32 GB (Pink):
    iPhone 5c: Letzte Chance indirekter Vertrieb

    Die Fälle in denen Apple ein aktuelles Produkt offiziell im Preis senkte lassen sich an einer Hand abzählen. Erst bei Einführung neuer Modelle werden Altgeräte neu gepreist oder über Lagerwertausgleichszahlungen über den Fachhandel abvermarktet. Insofern verwundert es nicht, dass Apple die bisherigen, offiziellen Preise des iPhone 5c beibehält. Alles andere käme einem Eingeständnis und Gesichtsverlust gleich. Stattdessen nutzt der Hersteller seinen Fachvertrieb. Dieser muss nun die Kohlen aus dem Feuer holen und das iPhone 5c aktiv vermarkten. Nur uninformierte Kunden werden das Smartphone im Angesicht des tatsächlichen Preisverfalls noch direkt bei Apple kaufen wollen.

    Halten wir fest: Das iPhone 5c hat an Dynamik verloren. Der Direktvertrieb kann die gewünschten Umsatzziele mit der derzeitigen Preisgestaltung nicht erreichen. Nur über den indirekten Vertrieb (Fachhandel, Retail, Mobilfunkprovider) ist es noch möglich, die Absatzkurve zu stabilisieren oder zu steigern.

    Wie passt in diese Situation die Vorstellung eines neuen Modells mit 8GB, dessen Preisvorteil (50 Euro bei 50 Prozent weniger Kapazität) mehr als lachhaft ist?

    iPhone 5c 8GB: Das Modell für die „Dummen“

    Folgende Überlegung dürfte zutreffen: Das iPhone 5c mit 8 GB ist kein klassisches Retail-Produkt. Zwar findet es sich formal im Produktkatalog und somit auch im Apple Store, die eigentlichen Kunden sind jedoch die Mobilfunkprovider. Die erhalten ein leicht günstigeres Modell für die intransparente Vermarktung ihrer Mobilfunktarife. Ohne Vertrag dürfte das Modell größtenteils nicht über die Ladentheke gehen. Mit Vertrag lässt sich der eigentliche Preis dagegen verschleiern – selbst marginale Differenzen bei den Vertragskosten könnten scheinbar entscheidend sein.

    Kurzum: Das iPhone 5c mit 8 GB ist das Modell für den „dummen“ Kunden, der spontan, unüberlegt und ohne zu Vergleichen zugreift. Aus diesem Grunde dürfte das neue Modell auf absehbare Zeit auch nicht proportional günstiger sein, als die derzeitigen Varianten. Kein Händler will sich dieses Ei ins „Lager-Nest“ legen. Zusammengefasst: Die weiteren Erfolgsaussichten des iPhone 5c sind gegenwärtig eher als schlecht zu beurteilen. Apple greift zu einem klassischen „Vertriebstrick“. Bisher war dies in der Art und Weise für die Vermarktung eines neuen Modells nicht notwendig.

    iPad 4: Gute Erfolgsaussichten für den „Zombie“

    Gänzlich anders die Situation beim iPad der vierten Generation. Das von den Toten auferstandene Tablet ersetzt das bisherige iPad 2. Preislich befindet es sich mit 379 Euro in etwa auf dem Niveau des iPad mini mit Retina Display (389 Euro). Zwar mag der kleine Bruder technisch die bessere Wahl sein, jedoch gibt es nicht wenige Kunden denen ein größerer Bildschirm wichtiger ist, als der schnellste Prozessor. Diese Käufer erhalten nun obendrein ein Retina-Display – ein guter Deal. Die gegenwärtigen Absatzzahlen des iPad 2 sollten demnach mit Leichtigkeit zu erreichen sein, werden höchstwahrscheinlich noch gesteigert. Inwiefern das iPad 4 den Absatz des iPad Air kannibalisiert muss sich erst noch zeigen. Positiver Nebeneffekt: Nunmehr besitzen alle iPads den Lightning-Anschluss.

    Bildquelle (Titel): Apple und Strategy concept... von shutterstock

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Apple bringt heute auch das iPad 4 zurück, als Nachfolger des iPad 2 [Update]

    Wie 9to5mac unter Berufung auf Quellen berichtet, wird Apple heute nicht nur eine neue 8GB-Version des iPhone 5c auf den Markt bringen, sondern auch das iPad 4 wiederauferstehen lassen.

    /Update: Apple hat das iPad 2 durch das  (iPad Retina Display) ersetzt. Es ist ausschließlich in der 16GB-Konfiguration verfügbar. Das Wi-Fi-Modell kostet und das Wi-Fi + Cellular Modell .

    Neben dem iPad Air, dem iPad mini mit Retina Display und dem ersten iPad mini bietet Apple auch das iPad 2 immer noch an, da es als günstigstes 9,7-Zoll-iPad besonders bei Großkunden sehr beliebt ist bzw. war -  trotz des schlechten Preis-Leistungs-Verhältnisses.

    Nun, eine Woche vor dessen 3. Geburtstag, dürfte das iPad 2 endlich das Zeitliche segnen und vom iPad 4 mit Lightning-Anschluss als “Business-iPad” abgelöst werden, laut 9to5mac.

    KGI Analyst Ming-Chi-Kuo kündigte diesen Schritt Apples bereits im letzten Monat an.

    Das im Oktober 2012 vorgestellte iPad 4 verfügt über einen 1,4 GHz Apple A6X SoC, 1GB Arbeitsspeicher, eine iSight-Kamera mit 5 Megapixel und eine FaceTime HD Frontkamera mit 1,2 Megapixel. Außerdem besitzt es – im Gegensatz zum iPad 2 – auch ein Retina-Display. Das “neue” iPad 4 wird ausschließlich mit 16 GB Speicherplatz verfügbar sein. Jedoch wird man die Wahl zwischen Wi-Fi- und LTE-Modell haben.

    Wie viel dieses iPad 4 kosten wird, ist noch unklar. Laut unbestätigten Meldungen könnte das LTE-Modell 559,- US-Dollar und das Wi-Fi-Modell 529,- US-Dollar kosten. Es wäre somit 30,- bzw. 50,- US-Dollar teurer als das iPad 2.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Drucken mit iPad und iPhone – so geht’s mit AirPrint und ePrint

    Die Mail mit der Bahnfahrkarte kam auf das iPhone, einen Brief hast du auf dem iPad getippt. Um die Dokumente auszudrucken, müssen wir nicht extra den Rechner anwerfen – wir drucken direkt vom iOS-Gerät. So geht's:

    Um vom iPhone und iPad zu drucken, stehen uns verschiedene Möglichkeiten offen:

    • Wir besitzen einen AirPrint-Drucker.
    • Unser Netzwerkdrucker beherrscht ein ähnliches Protokoll, z.B. HP ePrint (siehe Seite 2).
    • Unser Computer dient als Druckserver (siehe Seite 3).

    Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Wir stellen alle drei Möglichkeiten vor:

    Drucken mit iPad und iPhone via AirPrint

    Voraussetzungen, um über Apple AirPrint drucken zu können:

    1. Der Drucker unterstützt AirPrint (es gibt schon ab 60 Euro AirPrint-Drucker)
    2. iOS-Gerät und Drucker müssen im selben Netzwerk angemeldet sein.

    Das war's – wir müssen nichts weiter einrichten.

    Die meisten Text-Apps für iPhone und iPad unterstützen die Druck-Funktion, zum Beispiel Mail, Pages, Safari, diverse Reader, Fotos, Evernote etc. (siehe auch Business-Apps für iPad). Klicke bei geöffnetem Dokument auf den Weiterleiten-Pfeil, dann Drucken oder das Drucker-Symbol.

    Drucken am iPad: Airprint

    Einstellungen für Drucken vom iPad

    Nun wählst du Drucker, die Anzahl der Kopien und bei mehrseitigen Dokumenten die gewünschten Seiten. Tippe auf Drucken – fertig!

    Druckzentrale von iPad und iPhone anzeigen

    Während des Druckvorgangs – und nur dann – können wir auf eine Druckzentrale zurückgreifen, die den Auftragsstatus anzeigt. Klicke hierfür zweimal auf den Homebutton und wische nach rechts – dort ist sie zu finden.

    Weitere Druckeinstellungen für iOS mit Printer Pro

    AirPrint ist also sehr komfortabel, bietet aber nicht viele Funktionen. Wer ein paar zusätzliche Einstellmöglichkeiten möchte, verwendet die App Printer Pro für iPhone...

    ...oder iPad:

    iPad-Druck: Printer Pro
    So funktioniert's mit Printer Pro:
    Ein Dokument – zum Beispiel aus einer Mail – schickst du per Weiterleiten-Pfeil an die App Printer Pro. In dieser App startest du nun den AirPrint-Druck. Hier kannst du die Anzahl der Seiten pro Blatt angeben, eine Skalierung, den Seitenbereich und mehr.

    Printer Pro bietet also mehr Möglichkeiten als AirPrint standardmäßig in iOS. Sonderfunktionen des jeweiligen Druckers (Druckqualität, Farbanpassung etc.) werden leider auch hier nicht unterstützt.

    Kommen wir nun zu weiteren Druckmöglichkeiten für iPhone und iPad:

    iPad-Drucken
    Der Druckerhersteller HP hat seine eigene Lösung entwickelt, um vom iPad und iPhone aus drucken zu können: Das gekaufte Gerät wird beim Hersteller registriert und bekommt dabei eine eigene E-Mail-Adresse (!). Du kannst deinem Drucker nun Mails schicken, er druckt sie für dich aus. Ist das Textfeld leer, aber zum Beispiel ein PDF angehängt, wird nur der Anhang ausgedruckt. Witzige Sache, denn: Hast Du die Druckeradresse von Freunden oder Verwandten, kannst Du zum Beispiel aus dem Urlaub einen Gruß über den Drucker schicken (nur nicht zu oft machen, sonst beschweren sie sich über die Druckkosten…).

    Eine Antwortmail informiert über den gelungenen Druck oder nennt Fehlerquellen.

    Vorteile ePrint:

    • Funktioniert mit iPhone, iPad, Mac, BlackBerry, Android, Windows-PC, Netbook,…
    • Druckfunktion muss nicht durch die App unterstützt werden, Mail-Möglichkeit reicht.
    • PDF, txt, HTML, Word, PowerPoint, Excel, Bilder (bmp, gif, jpg, png, tiff) können gedruckt werden.
    • Läuft drahtlos über WiFi.
    • Drucker und Gerät müssen nicht im selben Netzwerk angemeldet sein.

    Nachteile ePrint:

    • Keine Einstellmöglichkeiten (zu druckender Seitenbereich oder ähnliches).
    • Druck startet nicht sofort, sondern erst nach ca. einer halben Minute.
    • Ggf. werden sensible Dokumente über das Internet versandt.
    • Wird nur von HP angeboten.

    Ich nutze ePrint recht gerne vom MacBook aus, wenn der Drucker nicht angeschlossen ist. Mein Modell (vgl. Drucker-Test HP Photosmart) wird aktuell nicht mehr verkauft. Siehe deshalb unsere Übersicht von AirPrint-Druckern. Die Modelle von HP unterstützen normalerweise ePrint und AirPrint.

    Doch es geht auch ohne Neuanschaffung:

    iPad-Drucken
    Wer keinen Airprint-Drucker besitzt, kann den Druck über den Computer starten. Das hat den Vorteil, dass wir weiterhin unsere alten Drucker einsetzen können, und trotzdem vom iPad oder iPhone den Vorgang starten. Gewaltiger Nachteil: Der Computer muss angeschaltet sein und wir benötigen eine entsprechende Software auf dem Mac oder Windows-PC, an dem der Drucker angeschlossen ist.

    So läuft es ab: Die Software gibt sich im Netzwerk für das iOS-Gerät als Drucker aus. Somit können wir ganz normal vom iPad oder iPhone via AirPrint drucken. Die Mac-Software empfängt den Auftrag und leitet ihn an den Drucker weiter. Sollte die Kommunikation zwischen den Geräten nicht funktionieren, liegt das meist an Firewall- oder Druckerfreigabeeinstellungen.

    Drei Empfehlungen für AirPrint-Drucksoftware:

    Airprint Activator für Windows

    Airprint Activator richtet sich an die Besitzer eines Windows-PCs. Das Tool ist kostenlos (Spenden erwünscht):

    Der Entwickler gibt auf seiner deutschen Webseite Informationen, die bei Problemen helfen können.

    Printopia – der Mac-Standard

    Als AirPrint-Lösung Nummer 1 für Mac gilt Printopia. Eine sehr komfortable Lösung, die auch ihren Preis hat: 19,95 US-Dollar (knapp 15 Euro). Hin und wieder findet man das Programm in einem Mac-Softwarebundle.

    Printopia-iPhone-Fotos-zum-Mac

    Printopia steht leider nicht im Mac App Store, sondern wird direkt beim Entwickler bezogen. Ich habe die Anwendung sehr gerne genutzt – bis ich mir einen AirPrint-Drucker zulegte.

    Netgear Genie für Mac und Windows als kostenlose Lösung

    Doch auch für Mac gibt es eine kostenlose App, die wir allerdings noch nicht ausprobiert haben. Netgear genie ist ein Tool, das verschiedene Netzwerkfunktionen anbietet – darunter einen Geschwindigkeitstest. Netter Bonus: eben die AirPrint-Unterstützung.

    Drucken von iPad und iPhone: Fazit

    Dokumente zum Drucken von iPad und iPhone auf den Rechner zu übertragen, ist also nicht notwendig: Wer einen Drucker ohne Netzwerkverbindung besitzt, kann Zusatzsoftware verwenden. Die komfortabelste Lösung ist aber der Einsatz eines AirPrint-Druckers.

    Zum Thema:

    Zum Inhaltsverzeichnis

    iOS 7.1 veröffentlicht: Neuerungen im Überblick – Download [Update]

    Apple hat soeben iOS 7.1 veröffentlicht. Überraschenderweise folgt auf die fünf Beta-Versionen keine finale Golden Master. Apple hatte es offenbar eilig.

    iOS 7.1 bringt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen mit. Wie zu erwarten hat Apple auch viele Sicherheitslücken geschlossen, die für den aktuellen Jailbreak evasi0n 7 verwendet wurden. Dementsprechend sollten all jene Nutzer, die auf einen Jailbreak angewiesen sind, noch nicht auf iOS  7.1 updaten. Mit dem Release von iOS 7.1 dürfte für die Jailbreak-Community wohl eine längere Durststrecke beginnen.

    iOS 7.1 Neuerungen:

    Neuer Ausschalten-Bildschirm
    Überarbeitete Telefon-App

    Links iOS 7.0.6 – rechts iOS 7.1

    Überarbeitete Tastatur

    Die neue Hervorhebung der Umschalttaste ist gewöhnungsbedürftig.

    Auto-HDR fürs iPhone 5S

    Der HDR-Modus kann sich nur auf dem iPhone 5S jetzt auch automatisch aktivieren, sofern dies gewünscht ist.

    Tastenformen

    Mit dieser Funktion lassen sich die Tippflächen von Text-Buttons hervorheben.

    Serienfotos wahlweise im Fotostream

    Jetzt können auch Serienfotos wahlweise in den Fotostream synchronisiert werden.

    Kalender mit neuer Listenansicht

    Diese ist jetzt auch einfacher zu erreichen. Sowohl in der Tagesansicht…

    … als auch der Monatsansicht
    Überarbeitete Wetter-App

    Neue Icons und behobene Grafikfehler.

    Schnellere Animationen

    Eine Änderung, die Apple bereits in iOS 7.0 vornehmen hätte sollen.

    Neue Yahoo-Logos

    Daten-Partner Yahoo wird jetzt durch neue Logos in der Wetter- und Aktien-App repräsentiert. Oben altes Logo, unten neues.

    Fettschrift

    Die Bedienungshilfe “Fettschrift” wurde überarbeitet und steht jetzt mehr Elementen und Apps zur Verfügung, unter anderem dem Rechner.

    Verdunkelte Farben

    Mit dieser neuen Bedienungshilfe lassen sich Systemfarben in Apps dunkler darstellen.

    Parallax-Effekt getrennt für Home- und Sperrbildschirm

    Der Perspektiven-Effekt Parallax lässt sich nun getrennt für Homescreen und Sperrbildschirm einstellen, beispielsweise nur auf dem Sperrbildschirm, nicht aber auf dem Homescreen oder umgekehrt.

    Dunklere Icons

    Apple hat einige App-Icons dunkler gemacht. (oben iOS 7.0.6, unten iOS 7.1)

    iOS 7.1 Download

    iPad:

    iPhone:

    iPod touch:

    Die komplette Changelog zu iOS 7.1 findet sich auf Seite 2!

    • CarPlay
      • iOS-Erlebnis speziell fürs Auto entwickelt.
      • Schließen Sie Ihr iPhone einfach in einem Fahrzeug an, in dem CarPlay aktiviert ist.
      • Unterstützung für Telefon, Musik, Karten, Nachrichten sowie Audio-Apps von Drittanbietern.
      • Bedienung über Siri sowie den Touchscreen und die Knöpfe und Schalter des Autos.
    • Siri
      • Manuelle Steuerung von Siri, indem Sie während des Sprechens die Home-Taste gedrückt halten und sie loslassen, wenn Sie fertig sind. Alternativ kann Siri auch weiterhin automatisch erkennen, wenn die Spracheingabe beendet wurde.Neue, natürlicher klingende männliche und weibliche Stimmen für Chinesisch (Mandarin), britisches Englisch, australisches Englisch und Japanisch.
    • iTunes Radio
      • Mit dem Suchfeld über „Empfohlene Sender“ können mühelos neue Sender erstellt werden, indem Sie einfach den Namen Ihres Lieblingsinterpreten oder Ihren Lieblingstitel eingeben.
      • Kaufen Sie Alben, indem Sie im Modus „Sie hören” einfach nur auf eine Taste tippen.
      • Abonnieren Sie iTunes Match auf Ihrem iPad, iPhone oder iPod touch, um iTunes Radio werbefrei zu hören.
    • Kalender

      • Zeigen Sie Ereignisse wahlweise in der Monatsansicht an.
      • Länderspezifische Feiertage werden für viele Länder automatisch hinzugefügt.
    • Bedienungshilfen

      • Die Option „Fettschrift“ ist jetzt für die Tastatur, den Rechner und für viele Symbolglyphen verfügbar.
      • Die Option zum Reduzieren der Bewegung ist jetzt für Wetter, Nachrichten sowie Multitasking-UI-Animationen verfügbar.
    • Neue Optionen ermöglichen das Anzeigen von Tastenformen, Verdunkeln von App-Farben und Reduzieren der Farbtemperatur.
    • Neue Kameraeinstellung zum automatischen Aktivieren von HDR für iPhone 5s.
    • Unterstützung für den iCloud-Schlüsselbund in weiteren Ländern.
    • FaceTime-Anrufbenachrichtungen werden automatisch gelöscht, wenn der Anruf auf einem anderen Gerät angenommen wurde.
    • Beheben eines Fehlers, der gelegentlich zum Abstürzen des Home-Bildschirms führte.
    • Verbesserungen bei der Touch ID-Fingerabdruckerkennung.
    • Verbesserte Leistung beim iPhone 4.
    • Verbesserte Anzeige des Symbols für ungelesene E-Mails, wenn die Anzahl 10.000 übersteigt.
    • Weitere Optimierungen der Benutzeroberfläche.
    Zum Inhaltsverzeichnis

    Sohn attackiert Apple nach dem Tod der Mutter

    Ist Apple schlichtweg gefühlskalt? Den Vorwurf erhebt Josh Grant, nachdem Apple ihm die Herausgabe des Apple-ID-Passworts seiner verstorbenen Mutter verweigert hatte. Ein aktueller Fall, der zum Nachdenken anregt.

    Anthea Grand stirbt am 19. Januar 2014 im Alter von 59 Jahren an Krebs. Bis zu ihrem Tod nutze sie eifrig ein iPad und vermachte es zusammen mit ihrem weiteren Nachlass den beiden Söhnen Josh und Patrick Grand. Nach der Beerdigung sahen sich die beiden jedoch mit einem Problem konfrontiert. Ihre Mutter hatte es leider versäumt, ihnen das Passwort der Apple-ID noch vor ihrem Tod zu übergeben. Da Anthea Grand noch das Update auf iOS 7 einspielte und die Funktion des „Activation Lock“ nutzte, lässt es sich ohne die Eingabe der Zugangsinformationen nach einem Zurücksetzen nicht mehr verwenden. Normalerweise ein sinnvoller Schutz gegen Diebstahl und Missbrauch.

    Entsperrung des iPads: Nachfrage bei Apple

    Die beiden Söhne fragten bei Apple nach. Zunächst wollte der Hersteller eine schriftliche Genehmigung der Mutter. Angesichts des Todes von Anthea Grand ein Ding der Unmöglichkeit. Folgend forderte Apple eine Kopie des Todesscheins, des Testaments und ein anwaltliches Schreiben. Verständlich und soweit nachvollziehbar. Kurz darauf fügte Apple eine weitere Forderung hinzu. Die beiden Söhne sollten des weiteren einen Gerichtsbeschluss zur Entsperrung des iPads vorlegen, unter Bezugnahme des „Electronic Communications Privacy Act“.

    Josh Grant: Jetzt ein enttäuschter Apple-Fan

    Ein solcher Gerichtsbeschluss würde Kosten in Höhe von circa 200 Pfund (circa 240 Euro) hervorrufen. Kein sonderlich gutes Angebot für die beiden Söhne, nur um ein gebrauchtes iPad zu reaktivieren. Sie sahen davon ab und zeigten sich enttäuscht von der bürokratischen Vorgehensweise. Übrig bleibt nur ein nutzloser „Briefbeschwerer“. Ausdruck verlieh Josh Grant seiner Stimmung, indem er das Verhalten in seinem Blog anmahnte.

    „Ich war schon immer ein Fan von Apple, aber dieser Vorfall hat meine Meinung über sie völlig verändert. Ihr absoluter Mangel an Verständnis und Diskretion, in einer Zeit der großen persönlichen Trauer, ist erstaunlich. Für ein Unternehmen, das die Idee vertritt, wir alle sind Teil einer großen Familie, haben sie sehr kühl gehandelt.“

    Rechtlich kann man Apple wohl keinen Vorwurf machen. Erst im Februar änderte man zudem die Geschäftsbedingungen des iCloud-Dienstes. Darin ermahnt Apple, der iCloud-Account wäre nicht übertragbar und alle mit der Apple-ID verbundenen Rechte und Inhalte würden nach dem Tod des Kunden erlöschen.

    Dies wirft wiederholt die Frage des Erbrechts bezüglich digitaler Güter und Konten auf. Notgedrungen müssen wir wohl zukünftig entsprechende Zugangsdaten für den Fall unseres Ablebens notariell hinterlegen.

    Quelle: The Independent

    Bildquelle (Titel): Apple und Safety concept... von shuttestock

    Zum Inhaltsverzeichnis

    1 Milliarde verkaufte iOS-Geräte

    Sofern die aktuelle Entwicklung anhält und nichts unvorhergesehenes passiert, dürfte Apple dieses Jahr das einmilliardste iOS-Gerät verkaufen.

    Branchenanalyst Horace Dediu zeigt uns den Verlauf der bisher verkauften iOS-Geräte, basierend auf offiziellen Zahlen von Apple und jüngsten Aussagen von Tim Cook. Je nachdem wann Apple heuer die neuen iPhones, iPads und womöglich auch ein neues Apple TV ins Rennen schickt, könnte die Rekordmarke von 1.000.000.000 verkauften iOS-Geräten im Herbst erreicht werden.

    Zum Inhaltsverzeichnis
Anzeige
GIGA Marktplatz