Amazon Fire TV Stick: 2. Generation gibt Alexa ein Gesicht (ab sofort vorbestellbar) - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

In Deutschland ist es das meistverkaufte Endgerät, das Amazon im Programm hat. Jetzt stellt der Versandhändler hierzulande eine neue Version vor, die ab sofort vorbestellbar ist: Der Fire TV Stick kommt zukünftig mit dem Sprachassistenten Alexa und leistungsfähigerer Hardware – aber nicht jeder weiteren Funktion, die man von einer guten Set-Top-Box heutzutage erwartet. Wir haben uns das Produkt bereits ansehen dürfen.

Es ist ein unauffälliger HDMI-Stick, der an einen Fernseher oder Surround-Receiver angesteckt wird. Dazu noch für die Stromversorgung ein USB-Kabel einstecken, und schon kann es mit dem Videostreaming losgehen. Neben Amazon-Inhalten, die einzeln gekauft, geliehen oder über das Prime-Abo angesehen werden können, gibt es Apps von ARD, ZDF, Netflix und vielen weiteren Anbietern. Aber auch andere Anwendungen sowie kleine Spiele sind verfügbar.

Das Konzept ging für Amazon in Deutschland offensichtlich sehr gut auf, wohl wegen der Inhalte und wegen des günstigen Preises. Apple TV und Co. liegen da doch eine Hausnummer höher.

Fire TV Stick: Vorbestellung der 2. Generation ab sofort

Den Preis, bleiben wir gleich bei dem Thema, reduziert Amazon mit der zweiten Generation indirekt noch: Bisher kostete der Stick 39,99 Euro, mit Sprachfernbedienung 49,99 Euro. Die zweite Generation gibt es nur noch mit Sprachfernbedienung, und zwar für 39,99 Euro.

Die möglich, ausliefern wird Amazon den Stick in Deutschland aber erst ab 20. April 2017.

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Der neue Amazon Fire TV Stick mit Alexa

Sprachassistent Alexa bekommt ein „Gesicht“

Die Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon ist deshalb ab sofort ein fester Bestandteil, weil Sprachassistent Alexa eines der neuen Haupt-Features ist: Wie Apples Siri oder Google Assistant dient Alexa zur Bedienung und Information: „Wie wird das Wetter in Berlin?“ ist genauso möglich wie beim Filmschauen der Befehl „Spule zwei Minuten vor“ – oder die Hue-Haussteuerung „Schalte die Lichter aus.“

Die Reaktionen von Alexa auf dem TV sind identisch mit denen des Lautsprechers Amazon Echo. Allerdings kann der Sprachassistent seine Antworten auf dem Fernseher erstmals illustrieren, wie wir uns in einer ersten Präsentation überzeugen konnten. So zeigt zum Beispiel die Wettervorhersage die Informationen übersichtlich für die nächsten Tage an, und die Anzeige eines Fußballergebnisses nennt Halbzeitergebnis und nächstes Spiel – Informationen, die Alexa mündlich nicht nennt. Alexa greift hierbei unter anderem auf Wikipedia zu, zum Beispiel für ein Foto von Angela Merkel bei der Frage nach ihrer Person.

Insgesamt keine technologische Neuheit, aber nun auch im Portfolio von Amazon. Wer schon einen Stick mit Sprachfernbedienung besitzt, wird den Assistenten selbst auf dem älteren Modell nutzen können – einen Termin für das Update hat Amazon noch nicht genannt.

Bedienoberfläche: Mehr Platz für andere Dienste

Gleiches gilt für die neue Bedienoberfläche, sie wird per Update auch auf die 1. Generation kommen. Die Struktur läuft nun verstärkt horizontal statt vertikal. In der Kategorie „Meine Apps und Spiele“ lassen sich die Anwendungen selbst in der gewünschten Reihenfolge positionieren.

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Eine Besonderheit ist aber vor allem die starke Integration von Apps und Konkurrenzdiensten: Nicht nur im großen wechselnden Banner oben können sich Netflix und Co. präsentieren, sofern die jeweilige App installiert ist. Sogar auf Filmseiten kann ein anderer Dienst als Amazon die Stelle des „Kaufen“-Buttons einnehmen – sofern zum Beispiel der gesuchte Film im Netflix-Abo enthalten ist, nicht aber bei Amazon Video.

Siehe auch: Warum Amazon Netflix & Co auf dem Fire TV Stick so viel Platz spendiert.

Fire TV Stick mit verbesserter Hardware – ohne 4K

Wenngleich optisch unverändert, bringt auch die Hardware wichtige Neuerungen. Die Netzanbindung erfolgt nun über Dualband-WLAN (802.11ac MIMO). HEVC und – für flüssige Wiedergabe ohne Ladezeiten – Advanced Streaming and Prediction (ASAP) wird unterstützt, zudem werkelt ein Quad-Core- statt Dual-Core-Prozessor im neuen Fire TV Stick.

Was aber nicht heißt, dass das Produkt nun 4K bietet: Die maximale Auflösung beträgt leider nur 1080p Full HD. Damit enttäuscht Amazon viele Interessenten, oder anders gesagt: Das Unternehmen rettet die Existenzberechtigung . Diese bietet nämlich die höhere UHD-Auflösung.

HDR ist dagegen beiden Produkten noch ein Fremdwort.

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