Wenn ihr eine Datei mit der Endung .ink erhaltet, handelt es sich dabei meist um eine sogenannte Pantone Reference File (PRF). Sie werden als Rasterbilder Dateien eingestuft und wurden von Pantone entwickelt. In diesem Beitrag erklären wir euch, wofür genau die „INK”-Endung steht, wie ihr die Datei öffnet und auf welche Verwechslungsgefahr ihr besonders achten müsst. 

INK-Dateien werden meist vom Programm CorelDraw Graphics Suite benutzt, um Farbinformationen einer seperat gespeicherten Bilddatei aufbewahren zu können. In solchen Fällen könnt ihr die betroffene INK-Datei lediglich mit der kommerziellen Version von CorelDraw öffnen und nutzen. Ihr müsst allerdings darauf achten, dass sich die INK-Datei im selben Ordner befindet, wie die darauf bezogene Bilddaten.

Diese Designs sind etwas ganz besonderes: 

So öffnet ihr die Datei

In der Regel solltet ihr INK-Dateien mit der Vollversion von CorelDraw öffnen können. Ebenso kann es sich bei einer INK-Datei um ein Pocket-PC-Handwritten-Note handelt. Letzteres kann mit dem InkNote Manager auf einem Pocket PC PDA geöffnet werden. Allerdings kann es sich bei einer INK-Datei ebenso um eine sogenannte „Mimio-Ink-Data-File” handeln, die ausschließlich mit dem Programm MimioStudio zu öffnen ist. Während CorelDraw nur für Windows verfügbar ist, könnt ihr MimioStudio auch für Mac und Linux nutzen. 

Achtung Verwechslungsgefahr: INK-Dateien werden oft mit einem anderen Dateientyp verwechselt. Es kommt sehr häufig vor, dass eine INK-Datei als eine .Ink (LNK)-Datei fehlinterpretiert wird. Bei LNK-Dateien handelt es sich lediglich um Verknüpfungen (also Links).

Solltet ihr trotz dieser Programme Probleme mit dem Öffnen der Dateien bekommen, ist die Datei vielleicht beschädigt. In diesem Fall empfehlen wir einen erneuten Download der Datei, gegebenenfalls von einer anderen Quelle. 

Faruk Sari
Faruk Sari, GIGA-Experte.

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