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Wem gehört Facebook? Dieser Milliardär ist der Besitzer der Social-Media-Plattform

Facebook ist eine der größten Social-Media-Plattformen.
Facebook ist eine der größten Social-Media-Plattformen. (© IMAGO / NurPhoto)
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Facebook gilt immer noch als größte Social-Media-Plattform der Welt. Doch wem gehört Facebook und wie entstand es? Wir verraten es euch.

Es ist eine der größten Social-Media-Plattformen der Welt, mit mehr als 3 Milliarden aktiven monatlichen Nutzern weltweit: Facebook. Mittlerweile ist der Anbieter fast schon ein Synonym für Social Media, war eine der ersten Plattformen, die Konzepte wie Netzwerke, Freundschaftsanfragen und Co. weltweit bekanntmachte. Ursprünglich 2004 gegründet, ist Facebook fast 20 Jahre alt und immer noch mehr als beliebt. Auch wenn mittlerweile durchaus Falschinformationen, Betrugsmaschen und politische Skandale Teil der Plattform geworden sind. Was damals als alleinstehender Online-Service startete, ist nun die Basis einer der Big-Five-Firmen im Tech-Bereich zusammen mit Alphabet, Amazon, Apple und Microsoft. Facebook gehört jetzt zum Meta-Konzern. Doch wem gehört Facebook? Und wem gehört Meta? Die Antwort auf beide Fragen ist dieselbe. Wir verraten euch welcher Tech-Milliardär hinter den Unternehmen steckt.

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Ihr wollt auf eurem Smartphone die Desktop-Variante von Facebook nutzen, statt über die App zu gehen? Im Video zeigen wir euch wie es geht:

Facebook: Desktop-Ansicht auf Android und iPhone aufrufen Abonniere uns
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Wem gehört Facebook?

Es ist gar nicht mal so lang her, genau genommen war es in 2021, da benannte sich Facebook um zu „Meta Platforms Inc“, kurz Meta. Zum Tech-Unternehmen gehört damit nicht nur Facebook, sondern auch die Foto-Plattform Instagram, der X-Konkurrent Threads, VR-Brillenhersteller Oculus und Messengerdienst-WhatsApp. Da Meta ein börsennotiertes Unternehmen ist, gehört es rein rechtlich gesehen nicht einer einzigen Person oder Gruppe.

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Doch Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg hält Mehrheitsanteile an Meta, zum Start 2024 waren es knapp 13 % des Gesamtunternehmens. Damit ist der Amerikaner technisch gesehen der Besitzer von Meta. Und auch wenn das Unternehmen mittlerweile ein siebenköpfiges Management-Team um Zuckerberg sowie einen Vorstand hat, so geht der Großteil der Konzernsteuerung doch immer noch von Mark Zuckerberg aus. Als CEO steuert er die Geschäfte und über 80.000 Mitarbeitende im Unternehmen.

Mark Zuckerberg gehört also de facto Meta und damit Facebook. Als Gründer der Social-Media-Plattform hat er außerdem Geschichte gemacht. Nicht nur, weil sie so erfolgreich war, sondern weil ihre Gründungsgeschichte extrem umstritten ist. Denn obwohl heutzutage Zuckerbergs Name fast synonym mit der Erfindung von Facebook genannt wird, ist er dennoch nicht der alleinige Gründer. Denn Facebook entstand zu Zeiten seines Harvard-Studiums in Zusammenarbeit mit seinen Mitgründern Eduardo Saverin, Andrew McCollum, Dustin Moskovitz und Chris Hughes.

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Und auch der Gründungs-Mythos von Facebook ist nicht ganz unumstritten. Denn Zuckerberg wurde von seinen Mitstudenten, Tyler und Cameron Winkelvoss und Divya Narendra verklagt, weil er angeblich ihre Idee geklaut hatte. Die Entstehungsgeschichte rund um Facebook ist so spannend, dass sogar ein Film von Regie-Talent David Fincher daraus entstand: „The Social Network“.

Darum wurde Facebook zu Meta

Mit der Gründung von Facebook gelang Mark Zuckerberg einst der kometenhafte Aufstieg in der Tech-Welt. Da ihm Facebook gehört, hatte er lange Zeit auch als Meinungsmacher und Technologie-Guru eine wichtige Position. Doch nachdem auch im Social-Media-Bereich immer mehr Konkurrenz entstanden war, zuletzt vor allem durch den Video-Dienst TikTok, wurde es für Zuckerberg an der Spitze eng. Gleichzeitig erreichte das Mutterschiff Facebook nicht mehr die exponentiellen Wachstumszahlen wie zu Beginn.

Die Umfirmierung von Facebook zu Meta erfüllt also gleich zwei wichtige Zwecke: Es galt zum einen, sich als Tech-Konzern zu etablieren, der nicht nur ein Produkt, also Facebook, bietet, sondern eine Vielzahl von digitalen Angeboten. In diese Richtung hatte Facebook sich schon länger entwickelt, zuletzt mit dem medienwirksamen Kauf von Instagram und WhatsApp. Durch die Verknüpfung dieser Dienste konnte Facebook, nun Meta, auch sein Werbemodell weiter ausbauen. Mehr Kunden konnten Werbung über alle Meta-Plattformen hinweg einstellen. Und wer bisher Facebook-Werbung mit kleineren Tricks blockiert hat, hat seit 2023 die Möglichkeit über ein Abo-Modell Facebook und Instagram komplett werbefrei zu nutzen. Doch die Änderung von Facebook zu Meta hatte noch einen weiteren Grund.

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Meta: Das sind Zuckerbergs Visionen für die Zukunft

Denn beim neu gegründeten Meta-Konzern ist der Name Programm. Mark Zuckerbergs große Vision für die Zukunft ist nämlich das sogenannte Metaverse. Laut Meta-CEO Zuckerberg ist das die logische nächste Evolutionsstufe seiner Tech-Plattformen, die Menschen weiter miteinander verbinden soll. Für ihn ist das eine immersive Weiterentwicklung des bestehenden Internets mit all seinen Angeboten.

Das im Zuge dessen vor allem auch Virtual Reality eine immer größere Rolle spielen wird, ist seit Metas Akquise von VR-Brillenhersteller Oculus noch klarer geworden. Damit tritt Meta zum ersten Mal auch mit Tech-Konzernen in direkten Konkurrenzkampf, die Geräte entwickeln und nicht Online-Dienste, wie etwa Apple. Den Begriff „Metaverse“ hat dabei übrigens nicht Mark Zuckerberg erfunden. Denn ihm gehören zwar Facebook und Meta, die Idee eines Metaverse, einer virtuellen 3D-Realität, gibt es allerdings schon länger. Diesen Gedanken in die Tat umzusetzen hat sich Zuckerberg nun mit der Veränderung weg von Facebook hin zu Meta auf die Fahnen geschrieben.

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