Was ist ReFS? – Vorteile & Nachteile des Dateisystems

Robert Schanze

ReFS ist ein neues Dateisystem von Microsoft, das NTFS überlegen sein soll. Aber was sind die genauen Vorteile und Nachteile? Wir klären auf.

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ReFS: Was ist das?

  • ReFS steht für Resilent File System (robustes Dateisystem) und ist ein Dateisystem von Microsoft.
  • ReFS wird als Nachfolger von NTFS bezeichnet. NTFS ist derzeit das Standard-Dateisystem in der Windows-Welt.
  • ReFS wurde mit Windows Server 2012 eingeführt.
  • In Windows 10, 7 und 8 könnt ihr Datenträger aber nicht in ReFS formatieren.

Tipp: FAT32 oder NTFS? Wie soll man formatieren?

ReFS: Vorteile & Nachteile

Vorab: Microsoft hält die Merkmale des ReFS-Dateisystems geheim, da es sie als Wettbewerbsmerkmale ansieht. Folgende Vorteile und Nachteile sind aber bekannt:

Vorteile Nachteile
  • Unterstützung für Datenträger mit bis zu 16 Exabyte
    (16 Milliarden Gigabyte)
  • Unterstützt Dateipfade länger als 255 Zeichen
  • Fehlerkorrekturen reparieren angeblich beschädigte Daten
  • Microsoft hält Merkmale von ReFS geheim
    (ReFS ist damit proprietär)
  • Für Privatanwender (noch) nicht sehr relevant
  • Geschwindigkeitsunterschiede zu NTFS gering
  • USB-Sticks lassen sich nicht mit ReFS formatieren

Aufgrund der Nachteile ist es unwahrscheinlich, dass das ReFS-Dateisystem in nächster Zeit flächendeckend zum Einsatz kommt. Es bietet einfach noch nicht genügend Vorteile gegenüber NTFS. Wenn überhaupt ist es für Firmen mit komplexen und großen Speicherstrukturen interessant.

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