Grafikkarten für 4K-Gaming: Modelle & Voraussetzungen

Johannes Kneussel 2

Möchte man mit einer Grafikkarte den PC mit 4K-Auflösung betreiben, muss man einige Dinge beachten. Dabei sind neben einer hohen Leistung auch der richtige Anschluss und weitere Voraussetzungen wichtig. Wir haben uns angesehen, welche Grafikkarten sich für 4K-Gaming eignen.

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Grafikkarten für 4K-Gaming

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man einen PC in 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) betreiben kann - und wie leistungsfähig sollte eine Grafikkarte sein, damit man damit auch Games in 4K zocken kann? Übrigens: 4K wir dteilweise auch Ultra HD (UHD) genannt.

  • Zunächst muss natürlich euer Monitor die hohe Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten unterstützen - insgesamt sind das übrigens 8,3 Millionen Pixel, die hier dargestellt werden müssen.
  • Alternativ kann man natürlich auch auf einen UHD-Fernseher zurückgreifen.
  • Es gibt allerdings keinen einzigen 4K-Monitor, der eine Bildwiederholrate von jenseits der 60 Hertz bieten würde. Das heißt für Hardcore-Gamer, dass sie aktuell noch auf Geräte mit niedrigerer Auflösung zurückgreifen sollten.
  • Neben dem richtigen Monitor benötigt man natürlich auch die richtige Grafikkarte. Hier ist nicht nur eine ausreichende Leistung notwendig, wenn man Spiele in UHD darstellen möchte (siehe unten), sondern auch die richtigen Anschlüsse.

  • Wie bereits geschrieben, unterstützen 4K-Monitore aktuell lediglich eine Bildwiederholrate von 60 Hz. Diese Bildwiederholrate sollte man allerdings auch unbedingt voll ausschöpfen, da sonst das Bild nicht nur in Spielen stark zu ruckeln beginnt - auch unter Windows merkt man es sofort, wenn der Monitor mit weniger als 60 Hertz arbeitet.
  • Um die Auflösung von 3840 * 2160 Pixeln mit 60 Hertz auf einem Monitor darstellen zu können, benötigt man allerdings einen bestimmten Technologiestandard.
  • Bei DisplayPort muss der Monitor und die Grafikkarte über Version 1.2 oder höher verfügen - bei HDMI ist es 2.0.
  • Über HDMI 2.0 verfügen aktuell nur Modelle des Grafikkartenherstellers Nvidia. DisplayPort 1.2 ist hingegen auch bei AMD verbaut.
  • Besitzt man eine AMD-Grafikkarte, sollte man also sicherstellen, dass der gewünschte UHD-Monitor auch mindestens über einen DisplayPort-1.2-Anschluss verfügt.
  • Von SLI und Crossfire, also dem Verbund von zwei Grafikkarten in einem PC, können wir aktuell nur abraten, da das Problem der Mikroruckler immer noch zu groß ist.
4K-Gaming: Lohnt sich der Umstieg?

4K-Grafikkarten: Voraussetzungen

Möchtet ihr an eurem PC auch Spiele in der vollen Ultra-HD-Auflösung zocken, benötigt ihr ein Top-Modell, das entsprechend viel kostet:

  • Im grünen Nvidia-Lager muss es mindestens eine Geforce GTX 980 sein, besser noch eine GTX 980 TI. Mit diesen Karten kann man viele Titel tatsächlich in 3840 x 2160 Bildpunkten flüssig darstellen. Eine GTX 980 TI schafft sogar in The Witcher 3 mit sehr hohen Details eine flüssige FPS-Zahl von 30 bis 40.
  • Im roten AMD-Lager sollte es mindestens eine Radeon R9 Fury, besser noch Fury X sein.
Schnell und Einfach: DirectX 12.

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