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Voraussetzungen und Installation

Auf Folgendes solltet ihr bei älteren Rechnern achten, die ihr mit Linux wieder nutzen wollt:

Ist die CPU PAE-fähig (Physcial Adress Extension): Bis 2005 baute Intel noch Prozessoren ohne PAE-Unterstützung (Pentium M, Celeron M). Aktuelle Linux-Systeme setzen PAE voraus. Allerdings gibt es von unseren vorgestellten Betriebssystemen auch spezielle NON-PAE-Varianten, die ohne PAE laufen. Nach diesen müsstet ihr dann aber explizit im Internet suchen.

In einem bereits laufenden Linux-System zeigt der Befehl grep --color pae /proc/cpuinfo an, ob die CPU PAE unterstützt: Bleibt die Ausgabe leer, unterstützt die CPU kein PAE.

Booten über USB/CD-ROM: Der Rechner sollte wenigstens ein CD-ROM-Laufwerk haben, um davon booten zu können.

Die vorgestellten Linux-Betriebssysteme liegen in der Regel als ISO-Datei vor, das erst auf eine CD gebrannt oder in einen bootfähigen USB-Stick umgewandelt werden muss.

Sekundäres:

  • Rechner sollten nicht älter als 10 Jahre sein: CPUs mit nur einem Kern sind heute schon bei schlanken Linux-Browsern überfordert.
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch des Altgeräts: Alte Geräte verbrauchen oft mehr Strom als aktuelle. Bedenkt die Stromkosten.
  • Lautstärke des alten Rechners: Im Wohnzimmer wollt ihr keine Turbine stehen haben. Im Keller ist das vielleicht noch okay.

Unter Umständen stellt sich auch erst im Nachhinein heraus, dass bestimmte Hardware des alten Laptops oder PCs nicht mit der ausgewählten Linux-Distribution funktioniert. Hier hilft dann nur das Ausprobieren der vorgestellten Betriebssysteme.