Displayport-Splitter: Bauformen, Möglichkeiten, Tipps und Preise

Marco Kratzenberg

Displayport-Splitter gibt es in verschiedenen Bauweisen. Sie sollen entweder den vorhandenen Displayport auf mehrere Steckdosen aufteilen oder auch noch ein anderes Anschluss- und Kabelformat bieten. Wir stellen euch die unterschiedlichen Formen vor, nennen Möglichkeiten und Preise. Außerdem bekommt ihr einen Tipp, auf den ihr unbedingt achten müsst.

Im einfachsten Fall geht es darum, den Ausgang der Grafikkarte mit einem Displayport-Splitter auf zwei oder mehrere Monitore zu verteilen, um entweder mehrere verschiedene Fenster gleichzeitig sehen zu können oder im „Video-Wall-Modus“ aus einer Gruppe von Monitoren eine große Leinwand zu machen. Andere Splitter können auch als Adapter dienen und beispielsweise vom Displayport auf DVI umschalten.

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Frische Pixel: 20 atemberaubende Dual-Monitor-Wallpaper.

Mit einem Displayport-Splitter mehrere Monitore verwenden – die Modi

Der Sinn der Displayport-Splitter liegt, ähnlich wie bei einer Kopfhörer-Weiche, darin, an einen Displayport-Ausgang einer Grafikkarte mehrere Monitore anhängen zu können. So muss man keine weiter Grafikkarte kaufen und kann mehrere Bildschirme gleichzeitig zur Anzeige seiner Programme nutzen.

Dabei gibt es drei verschiedene Modi, die ihr anschließend verwenden könnt:

  • Mirror-Modus: Hier wird der Monitor nur gespiegelt. Das bedeutet, auf allen angeschlossenen Bildschirmen wird dasselbe angezeigt.
  • Extended Modus: Dieser Modus schafft auf jedem Monitor einen unabhängigen neuen Desktop, auf dem ihr eure Fenster ablegen könnt.
  • Video-Wall-Modus: Das ist der Modus, den man manchmal auf Messen sieht. Dabei werden mehrere Monitore zu einem großen Monitor zusammengefasst und ein Bild wird darauf gleichmäßig verteilt.

Solche Splitter gibt es in verschiedenen Ausführungen und sie bieten meist zwei Displayport-Ausgänge, ihr bekommt sie aber auch mit drei oder vier Anschlüssen. In manchen Fällen werden sie auch noch über ein Netzteil mit eigenem Strom versorgt.

Wer sich fragt, wofür man vier Monitore über einen Displayport-Splitter an einen Rechner anschließen will: Das ist die kleinste sinnvolle Anzahl für eine „Videowand“. Solche Splitter gibt es ebenfalls in verschiedener Auflösungsqualität und dementsprechend zu unterschiedlichen Preisen. Bei Amazon zahlt ihr etwa für den „“ knapp über 200 Euro. Dafür habt ihr auf vier Monitoren eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln.

Mit der richtigen Software könnt ihr anschließend eure Monitore auch unterschiedlich gestalten und ansteuern, wie dieses Video zeigt:

DisplayFusion - Umgang mit mehreren Monitoren leicht gemacht.

Verschiedene Bauformen der Displayport-Splitter – PC, Mac, HDMI, DVI, USB C

Der einfachste Displayport-Splitter verteilt den Displayport des Computers auf zwei Anschlussbuchsen. Ein Beispiel ist der „“, den ihr hier im Bild seht und der bei Amazon knapp 69 Euro kostet.

Diese Splitter der Sorte „Ein Displayport zu mehreren Displayport-Buchsen“ bekommt ihr in verschiedenen Größen. Es gibt sie als einfache Adapter mit kurzem Kabel und als kleine Kästen mit Netzteil und LEDs.

Auf jeden Fall solltet ihr darauf achten, dass der Displayport im Rechner sowie der Displayport-Splitter vom Typ „Displayport 1.2“ sind. Typ 1.1 beherrscht ausschließlich den „Mirror-Mode“ und keine einzeln ansteuerbaren Monitore.

Es gibt aber noch andere Bauformen. Da sind zum Beispiel Splitter, die in den Displayport gesteckt werden und dann zwei HDMI-Buchsen bieten. Solche Geräte kosten . Etwa in derselben Preislage befinden sich .

Vergleichsweise günstig ist mit 49,90 Euro der Preis für einen Splitter, der das Signal von verteilt und auch am Mac einsetzbar ist.

Einen Spezialfall stellen die „Multiadapter“ dar. Sie werden in einen Displayport gesteckt und ihr könnt daran etwa HDMI-, DVI- und VGA-Kabel anschließen. Hier geht es darum, jeden Monitortypen anschließen zu können. Die Ansteuerung mehrerer gleichzeitiger Displays wird nicht unterstützt.

Bildquellen: Brett Morrison via Flickr (CC BY)

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