Saugroboter: Überblick und Preise der praktischen Helfer

Johann Philipp

Staubsauger-Roboter können sich als praktische Helfer im Haushalt erweisen. Völlig automatisch reinigen sie die Wohnung und kümmern sich um Staub und Krümel. Welche Modelle es gibt und worauf man achten muss, zeigen wir hier.


Einige liebes es, die meisten hassen es: Staubsaugen. Eigentlich will man nur entspannt auf dem Sofa liegen oder sich mit Freunden treffen, aber irgendwann muss es sich doch darum kümmern. Zum Glück gibt es mittlerweile gute und günstige Staubsaugerroboter, die diese Arbeit übernehmen.

Die Auswahl ist riesig und die Preisspanne reicht von 100 bis über 900 Euro. Beim Kauf muss man sich als Erstes überlegen, welche Funktionen man sich wünscht. Soll der Roboter nur saugen oder auch wischen? Habe ich viel Teppichboden und brauche deswegen ein besonders leistungsstarkes Modell? Ist meine Wohnung sehr verwinkelt, dann brauche ich ein Gerät mit guter Navigation.

Für Kunden mit einer kleinen Wohnung reicht häufig schon ein Einsteigermodell. Wer auch große Flächen über 50 qm reinigen möchte, sollte eher zu einem teureren Modell greifen, da diese häufig mehr Leistung haben und einen größeren Akku besitzen.

Die Funktionsweisen der Roboter sind dabei ähnlich: Auf der Unterseite befindet sich die Saugbürste, der Antrieb und weitere Bürsten. An den Seiten liegen Sensoren, damit der Roboter Hindernisse erkennt. Bei Top-Modellen ist auf der Oberseite zudem noch ein weiterer Sensor, meist ein Laser, verbaut, um sich noch besser im Raum orientieren zu können.

Top-Geräte können über eine App gesteuert werden und zudem Sperrbereiche festgelegt werden, in die der Roboter nicht fahren darf. Anschließend legen die Roboter eine Putzroute fest und fahren sie ab. Nach der Arbeit kehren die meisten Modelle wieder automatisch zu ihrer Ladestation zurück.

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Reinigen mit Saugrobotern: Zimmer muss vorbereitet werden

Alle Roboter-Neulinge sollten wissen: So einfach wie es die Hersteller oft versprechen, klappt das Reinigen mit den Geräten nicht immer. Das Zimmer muss vorbereitet werden, bevor der Roboter loslegen darf. Je nachdem wie ausgeklügelt die Sensoren sind, dauert das einige Zeit.

Kabel müssen weggeräumt werden, die Sauger ziehen sie sonst durch das Zimmer und schmeißen dann auch mal eine Lampe um. Gerade Mehrfachsteckdosen mögen sie auch überhaupt nicht. Hat man Futternäpfe für Haustiere in der Küche stehen, könnte der Roboter sie umschmeißen.

Geräte mit vielen Sensoren erkennen Hindernisse sehr genau und umfahren sie. Einstigergeräte lassen sich von Stühlen und Tischbeinen auch gern mal verwirren und lassen dann einige Bereiche aus.

Ein bekannter Hersteller von Saugrobotern ist iRobot. Sie bieten eine breite Auswahl an Modellen. Aber auch Xiaomi und Neato bieten gute Modelle an. Vor allem Xiaomi sticht mit dabei mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Für den Einsteigerbereich bieten Medion und DirtDevil ihre Modelle an.

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