„Mr. T tot“: Nachricht über angeblichen Tod des Schauspielers kursiert bei Facebook

Martin Maciej

Das Jahr 2016 ist noch nicht zur Hälfte vorbei und doch gibt es in diesem Jahr schon den Tod zahlreicher Prominenter zu beklagen. Immer wieder versuchen dabei auch Betrüger Profit von angeblichen Todesmeldungen bekannter Persönlichkeiten zu schlagen. So kursiert aktuell eine Meldung im Netz, nach welcher das legendäre A-Team-Mitglieder Mr. T tot sein soll.

„Mr. T tot“: Nachricht über angeblichen Tod des Schauspielers kursiert bei Facebook

Vor allem bei Facebook wird aktuell eine Meldung geteilt, die besagt, dass Mr. T, der mit richtigem Namen Laurence Tureaud heißt, im Mai 2016 gestorben sein soll. Die entsprechende Status-Meldung zeigt ein Porträit von Mr. T aus seinen besten Jahren mit der Beschriftung „R.I.P. Mr. T, 1952 – 2016“.

Hoaxes auf Facebook.

Ist Mr. T tot? Es steht doch bei Facebook!

Ähnlich wie bei Nachrichten über den Tod von Leonardo DiCaprio, Mike Tyson oder Mesut Özil handelt es sich hierbei jedoch um einen Hoax. Mr. T. ist nicht tot, sondern erfreut sich bester Gesundheit, wie z. B. an seinen jüngsten Social-Media-Aktivitäten sichtbar. Vor wenigen Tagen feierte Mr. T am 21. Mai 2016 seinen 64. Geburtstag.

Immer wieder kursieren Fake-Nachrichten über den Tod von Promis durch Facebook, Twitter und Co. Intentionen hinter solchen geschmacklosen Fake-News gibt es einige. Zum Teil wollen Seitenbetreiber lediglich exklusiv eine angebliche Sensationsmeldung teilen, um hierdurch Aufmerksamkeit und Likes für eine Facebook-Seite zu erhalten. Im Fall der „R.I.P. Mr.T“-Nachricht werden Nutzer etwa dazu aufgefordert, den „Like“-Button zu betätigen, um Anteilnahme zu zeigen. Mit jedem Like wird die Nachricht im Newsfeed befreundeter Facebook-Nutzer angezeigt und die Falschmeldung somit weiter im sozialen Netzwerk verbreitet.

Mr. T ist nicht tot!

Nicht selten verstecken sich hinter solchen Todesmeldungen jedoch auch Fallstricke, die zu teuren Kostenfallen werden können. Die Nachrichten werden dann fälschlicherweise im Namen eines renommierten Nachrichtenmagazins bzw. TV-Senders online gestellt.

  • So wird man nach dem Anklicken eines Links zu der Meldung zunächst dazu aufgefordert, den entsprechenden Status-Beitrag zu teilen, bevor die angebliche Todesnachricht gelesen werden kann. Hierdurch wird die Meldung im sozialen Netzwerk gestreut und weiteren Nutzern präsentiert.
  • Anstelle der gewünschten Nachricht über den vermeintlichen Tod bekommt man jedoch ein Gewinnspiel oder eine Aufforderung, eine App herunterzuladen, auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Nimmt man an solchen Gewinnspielen teil, gibt man nicht selten seine E-Mail-Adresse in die Hände von Spam-Verteilern.
  • Hinter dem angeblichen App-Download verstecken sich alternativ kostenpflichtige Abo-Fallen. Solltet ihr in die Falle getappt sein, lest hier weiter: Abofalle kündigen – so wirds gemacht.
  • Den Zugang zur anfänglich präsentierten Todesnachricht gibt es zu keinem Zeitpunkt.

Solltet ihr daher bei Facebook auf Nachrichten über den Tod von prominenten Personen stoßen, wie jetzt im Beispiel von Mr. T, sucht eine seriöse Quelle, z. B. eine große Nachrichtenseite auf und überprüft, ob die Todesnachricht dort ebenfalls gepostet wurde. In Zeiten des Internets werden solche Nachrichten recht zeitnah veröffentlicht – sollten sie denn tatsächlich stimmen.

An anderer Stelle zeigen wir euch, was aus dem A-Team heute geworden ist.

Bildquellen: s_bukley / Shutterstock.com, Everett Collection / Shutterstock.com

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