Answer the Question: Siebenjährige programmiert eigenes Mathe-Spiel

André Linken

Falls du bisher immer gedacht hast, dass es jahrelange Erfahrung bedarf, um ein erfolgreiches Spiel zu programmieren, wirst du nun eines Besseren belehrt.

Fünf nützliche Tipps für Steam.

Derzeit sorgt nämlich ein auf den ersten Blick ebenso simples wie unscheinbares Spiel namens „Answer the Question“ bei Steam für Aufsehen. Das Prinzip ist relativ banal: Du musst eine Reihe von zufällig ausgewählten Rechenaufgaben lösen. Je nach Ergebnis erhältst du hierfür Plus- oder Minuspunkte.

Sonderlich herausfordernd sind die Aufgaben übrigens nicht, zudem ist die Präsentation auf steril wirkende Textblöcke beschränkt. Was ist also so besonders an dem 79 Cent teuren Spiel? Es stammt von der Programmiererin Penny McDonald, die gerade mal sieben Jahre alt ist.

Laut Angaben ihres Vaters hatte sich Penny ein altes Basic-Programmierbuch aus dem Jahr 1982 geschnappt und mehrere Stunden lang darin geschmökert. Danach setzte sie sich an einen alten Windows-PC und machte sich an die Arbeit, um ihre Idee eines Mathe-Spiels umzusetzen. Eine Woche später war „Answer the Question“. Zunächst war es nur für die Familie gedacht, doch wenig später entschied sich der Vater dazu, es via Steam zu veröffentlichen.

„Penny hat mich gefragt, ob sie ein Spiel machen könnte. Also habe ich ihr alles gegeben, was sie dazu brauchen wird.“

Diese verrückten Projekte sind allesamt in Excel entstanden.

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Diese 10 verrückten Projekte wurden tatsächlich in Excel umgesetzt!

Der Erfolg scheint ihm recht zu geben: Derzeit fällt die Gesamtheit der Rezensionen auf Steam „sehr positiv“ aus. Als nächstes Projekt möchte die kleine Penny ein Text-Adventure in Angriff nehmen.

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