PewDiePie geht YouTube fremd und streamt auf einer anderen Plattform

Daniel Hartmann

Noch nie was von DLive gehört? Doch so heißt die Streaming-Plattform, auf der PewDiePie in Zukunft Live-Inhalte publizieren möchte. Warum er wechselt und was er auf der neuen Plattform machen möchte, hat er bereits in einem Ankündigungsvideo verraten.

Die Streaming-Plattform DLive hat laut eigenen Angaben bereits 3 Millionen monatliche Nutzer und 35.000 aktive Streamer zu denen anscheinend auch YouTube-Größe PewDiePie in Zukunft zählen wird. In einem Video kündigte er seinen ersten Live-Stream für den 14. April an.

Während seines ersten Streams plant er im Stile von MrBeast, der dafür bekannt ist Streamern große Summen zu spenden, 50.000 Dollar an andere Streamer zu verteilen. Das Geld dafür kommt von den Spenden seiner eigenen Zuschauer, die jetzt schon fleißig sogenannte Lino-Points in den Spendenpool einzahlen. Aktueller Stand sind übrigens über 2,3 Millionen Lino-Points.

Ein Lino-Point hat einen Gegenwert von 0,012 Dollar und kann nicht nur über die App oder Website gekauft werden, sondern auch durch die Teilnahme an Streams verdient werden. Bei dem System von DLive gehen 90,1 % aller Subscrptions und Spenden an den Streamer selbst. Das war ein wichtiger Grund für PewDiePie eine Parnerschaft mit DLive einzugehen. Die restlichen 9.9 Prozent werden an Nutzer verteilt, die an Umfragen und Entscheidungen bezüglich der Plattform teilnehmen.

Möglich ist dieses System laut DLive durch die Nutzung der Blockchain-Technologie. Was das genau ist und wie es funktioniert, erklären dir die Kollegen von GIGA TECH.

DLive will für die freie Entfaltung von Streamern und Nutzern auf ihrer Plattform stehen und verzichtet auch auf jede finanzielle Beteiligung an den Streams. Diese Konditionen haben PewDiePie anscheinend dazu bewegt, nach einiger Zeit wieder regelmäßig live streamen zu wollen.

Was du sonst noch über PewDiePie wissen solltest, erfährst du hier.

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15 Fakten zu PewDiePie, die dich überraschen werden.

Die Konditionen von DLive klingen auf den ersten Blick sehr reizvoll für Streamer und vor allem auch für Nutzer. Hast du schon mal von DLive gehört und wenn nicht, wirst du es dir jetzt mal ansehen? Schreib deine Meinung in der Kommentare.

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