iPad-Stifte im Test – für Tablet-Zeichnungen, Handschrift & Bedienung

Sebastian Trepesch 12

Die einen schaffen ganz große Kunstwerke auf ihrem iPad, andere unterschreiben nur mal schnell ein PDF. Wieder andere verwenden einen Tablet-Stylus als Fingerersatz bei dreckigen Händen, zum Beispiel am Herd. Wir haben vier ganz unterschiedliche iPad-Stifte getestet.

Tablet_iPad-Stifte-Test

Tablet-Stifte: Mit oder ohne Batterie gewünscht?

Das iPad, alle gebräuchlichen Android-Tablets und Smartphones besitzen einen kapazitiven Touchscreen. Das bedeutet: Wir können das Gerät nur mit einem leitfähigen, nicht zu dünnen Objekt bedienen – also zum Beispiel mit dem Finger, speziellen (!) Handschuhen oder eben Tablet-Stiften.

Es gibt verschiedene Arten von Tablet-Stiften. Die meisten (und alle günstigen) besitzen lediglich eine leitfähige Spitze. Der Maglus Stylus – hier im Vergleich  – und der Alpha von Morpheus Labs aus diesem Tests zählen hier dazu.

Aufwendigere Pens werden zusätzlich über Bluetooth mit dem iPad verbunden. Somit können sie je nach Modell weitere Informationen an das Tablet senden, zum Beispiel Druckstärke oder Radiergummi-Funktion. Dies ist allerdings nur in einer speziell angepassten App möglich. Und noch ein Nachteil: Eine Batterie steckt im Stylus. Ist sie leer, lässt er sich zumindest als normaler Tablet-Stift ohne Sonderfunktionen verwenden. Im Test haben wir den Intuos Creative Stylus von Wacom sowie den Pencil von FiftyThree.

iPad-Stifte im Test: Alpha von Morpheus Labs

ipad-stift_alpha-morpheus-labs

Besonderheit des Alpha von der deutschen Firma Morpheus Labs: Der iPad-Stift besitzt eine dünne Spitze mit einer durchsichtigen Scheibe. Somit bietet er die für ein Touchdisplay notwendige Auflagefläche, und trotzdem können wir sehen, wo wir zeichnen. Ich habe den Alpha in einem eigenen Test bereits ausführlicher vorgestellt.

Hand auf das Display legen nicht möglich
Drucksensitiv nein
Virtueller Radiergummi nein
Kompatible Apps für o.g. Sonderfunktionen ­–
Batterie
Ausführungen , inkl. Stift-Box

Tablet-Stift Alpha im Test

Der Alpha hat die Größe eines klassischen Stiftes, der Griff ist gummiert. Die patentierte, flexible Spitze ist durch eine schraubbare Abdeckung geschützt.

Beim Aufsetzen des Stiftes auf das Tablet irritiert zunächst das Umklappen der durchsichtigen Scheibe. Im Prinzip läuft es aber einfach auf einen etwas anderen Druckpunkt hinaus. Der Winkel, in dem man den Stift hält, ist frei wählbar. Sitzt der Stift erst einmal auf dem Touchscreen, lässt sich dank durchsichtiger Scheibe tatsächlich recht exakt zeichnen. Unser Grafiker, dem ich ebenfalls sämtliche Stifte zum Testen in die Hand drückte, hat in der Scheibe keinen besonders großartigen Vorteil gefunden. Ich dagegen tat mir beim Noten setzen in der App Notate Me dagegen deutlich leichter als mit dem Pencil und Maglus.

Tablet-Stift auf dem iPad im Test

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Preis/Produktseite: 

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