Ein Passcode (PIN) will auf dem iPhone gut gewählt sein, denn nicht jede Kombination ist laut Apple für einen optimalen Schutz geeignet. Fällt der Code nämlich zu einfach aus, dann warnt der US-Hersteller vor der Verwendung. Doch welche Zahlenkombinationen sollte man tunlichst nie verwenden? Eine Liste gibt Auskunft.

Ist der vier- beziehungsweise sechsstellige PIN zu einfach gewählt, dann meckert das iPhone herum. Nutzer bekommen dann als Reaktion diese Meldung angezeigt: „Dieser Code ist leicht zu erraten“. Man könnte ihn zwar trotzdem verwenden, aber Apple rät eindringlich dazu, einen anderen Code festzulegen. Doch welche „verbotenen“ Passcodes stehen überhaupt auf der schwarzen Liste bei Apple?

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iPhone entsperren: Schwarze Liste der Passcodes bei Apple

Der Hersteller selbst schweigt sich dazu aus. Abhilfe kommt jetzt von der vielsagenden Webseite „This PIN Can Be Easily Guessed“. Im Selbsttest und durch schlichtes Ausprobieren aller möglichen Kombinationen, fand man nun die „verbotenen“ Passcodes heraus. Spannend: Zum automatisierten Einsatz kam dafür eine eigenwillige Konstruktion aus Lego, einem Raspberry Pi und einem iPhone 6s.

Im Ergebnis fand man so insgesamt 274 vierstellige Codes und ganze 2910 sechsstellige Codes, die als Passcode fürs iPhone keine Verwendung finden sollten. Darunter beispielsweise 1111, 1234, 0000, 2580, 5555, 000001, 233332, 656560 und viele mehr. Logisch: sich wiederholende, generelle Muster-Kombinationen und Jahreszahlen werden von Apple unter anderem aussortiert.

Das Basiswissen zum Artikel im Video:

iPhone Passcode-Sperre

Wer alle PINs wissen möchte, dem empfehlen wir den Download der entsprechenden Listen:

Apropos, Passwörter ... diese sollte man lieber nicht wählen:

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Keine Angst vor Touch und Face ID

Ergo: Man muss also schon etwas kreativer sein, um sein iPhone zu schützen. Effektiv ist so oder so eine Kombination aus einem schwer zu erratenen Passcode plus Touch ID oder Face ID. Die biometrischen Daten verbleiben dabei allein verschlüsselt auf dem iPhone. Skeptische Zeitgenossen müssen also keine Angst haben, dass diese bei Apple landen und sollten demnach nicht auf den zusätzlichen Schutz verzichten.