Der Mac offeriert mittlerweile ein praktisches Feature, doch nicht immer entspricht Apples Umsetzung im Detail den Kundenwünschen. Eine neue App verbessert die Situation jetzt ungemein. GIGA verrät, warum jeder MacBook-Nutzer da zugreifen sollte.

 
MacBook Air 2020
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MacBook Air 2020

Der Dunkelmodus im Mac ist wie auch auf dem iPhone sehr beliebt, doch nicht immer zu jeder Tageszeit auch sinnvoll. Deswegen lässt sich das Feature in den Systemeinstellungen von macOS unter dem Punkt „Allgemein“ auch entsprechend konfigurieren. Neben „Hell“ und „Dunkel“ gibt's da noch „Automatisch“. In dem Fall wird's hell am Tag und dunkel am Abend. Ein gesteuerter Zeitplan gekoppelt an Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Mac-App DarkModeBuddy: Intelligenter Dunkelmodus für MacBook und Co.

Doch nicht immer passt dies, wie oft sitzt man auch am Tag im Dunkeln, entweder weil das Büro keine großen Fenster bietet oder aber es stark bewölkt ist. In dem Fall wäre eine „intelligente Automatik“ besser. Was Apple nicht kann, hat jetzt der Entwickler Guilherme Rambo geschafft. Der stellt nämlich mit der App „DarkModeBuddy“ den richtigen Helfer zur Seite. Statt an der Tageszeit, orientiert sich die Automatik der App am Umgebungslicht. Ehrlich gesagt, ein klasse Idee und eine App, die wohl jeder MacBook-Nutzer braucht.

Bild: Guilherme Rambo

Nutzerinnen und Nutzer können den entsprechenden Schwellenwert für den Wechsel frei festlegen, selbiges gilt für die Wartezeit bis zum Umschalten. Sinnvoll ist dies bei wechselnden „Signalen“, es kommt also nicht zum Flickern, nur weil jemand mit der „Taschenlampe“ im Zimmer rumspielt oder ähnliches.

Dunkel wird es auch auf dem iPhone, schon seit fast zwei Jahren:

Apple-Werbung: Dark Mode in iOS 13

Im Prinzip kostenlos

Was braucht es für „DarkModeBuddy“ und wie viel kostet die nützliche App? Mindestens macOS 10.15 Catalina sollte es schon sein. Zwingend notwendig sind natürlich auch entsprechende Umgebungslichtsensoren im Mac, die werden aber schon seit geraumer Zeit in MacBooks (aktuell günstiger auf Amazon) und iMacs verbaut. Wer will muss gar nichts zahlen und trägt auf der Seite des Entwicklers bei der App-Anforderung einfach eine Null ein. Anderseits freut sich Guilherme Rambo über eine kleine „Spende“, der Betrag ist frei wählbar. Damit unterstützt man die Arbeit derartiger erfindungsreicher Entwickler, was wiederum sehr löblich ist.