E-Autos sind gut für die Umwelt. Zumindest werden die Stromer mit diesem Argument verkauft und verglichen mit Verbrennern ist da auch etwas dran. Doch der Erfolg der Stromer ist noch messbar gering – jedenfalls im Vergleich mit einem ganz bestimmten Elektrofahrzeug.

Dank E-Fahrzeugen: Die Welt braucht weniger Öl

Wer sich ein Elektroauto zulegt, kann damit etwas für die Umwelt tun. Kein Klimagas wird während der Fahrt mehr ausgestoßen, im Gegensatz zum Benziner und Diesel ist der Ladestrom aus der heimischen Steckdose oder Wallbox auch noch günstiger. Für den Fahrer oder die Fahrerin kann der Unterschied in der persönlichen CO₂-Bilanz erheblich sein. Aber wie sieht es insgesamt aus?

Dieser Frage sind Experten von BloombergNEF in einer Untersuchung nachgegangen. Das Ergebnis: Durch Elektrofahrzeuge wird der weltweite Bedarf an Rohöl reduziert. Zwar stieg der zwischen 2015 und 2021 auf rund 43,7 Millionen Barrel. Durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge seien aber 3,3 Prozent weniger benötigt worden. In den sechs Jahren hat sich diese positive Auswirkung sogar verdoppelt (Quelle: BloombergNEF).

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Die Daten gehen aus dem sogenannten „Zero Emission Vehicle Transition Council: Progress Dashboard“ hervor, das von BloombergNEF fortlaufend geführt wird. Demnach gehen mit Stand vom vierten Quartal 2021 13 Prozent der gesamten weltweiten Pkw-Verkäufe auf Elektroautos. Davon sind 9 Prozent reine Elektroautos, 4 Prozent machen Plug-In-Hybride aus.

Ob Roller oder Auto, es gibt gute Gründe auf Elektroantrieb umzusteigen:

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Elektro-Roller – so viel besser als ein E-Auto

Die 3,3 Prozent nicht benötigten Öls entsprechen rund 1,5 Millionen Barrel. Laut BloombergNEF ist das etwa die doppelte Menge Ölimporte, die Deutschland im Jahr 2021 aus Russland bezogen hat. Allerdings geht das Minus längst nicht nur auf E-Autos zurück. Den mit Abstand größten Anteil haben zwei- und dreirädrige Elektrofahrzeuge:

Die E-Roller und Wechselakkus von gogoro werden in Asien immer beliebter. (Bildquelle: IMAGO / Xinhua)

Solche Elektroroller sind in vielen asiatischen Ländern beliebt und werden dort auch immer populärer. Ein großer Vorteil sind die leicht wechselbaren Batterien, mit denen man schnell weiterfahren kann. Solche Elektrofahrzeuge machen 67 Prozent des vermiedenen Ölbedarfs aus – ein Vielfaches der E-Autos weltweit.

Gerade in asiatischen Großstädten sind die Fahrzeuge praktischer als selbst kleine (Elektro-)Autos. Der Vorteil der Wechselakkus kommt dazu – lange Ladezeiten wie bei E-Autos sind damit passé. Wer also einen möglichst großen Umweltvorteil bei seinen Mobilitätsentscheidungen mit einbezieht, sollte auch mal über kleine Elektroroller nachdenken.