Google Chrome steht in einer neuen Version bereit. Hier wurden nicht nur 15 Sicherheitslücken gestopft, sondern auch zwei interessante Funktionen hinzugefügt. Ein ganz neuer Energiesparmodus für Notebooks ist dabei und auch der Arbeitsspeicher wird weniger beansprucht.

 
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Google Chrome: Browser mit Energiesparmodus

Der Chrome-Browser von Google steht jetzt in Version 110 als Download für Windows 10 und 11 sowie für macOS und Chromebooks bereit. Die Installation des Updates lohnt sich in jedem Fall, denn die Entwickler haben sowohl Sicherheitslücken geschlossen als auch an neuen Funktionen gearbeitet. Besonders interessant wirkt der neue Energiesparmodus für Notebooks. Hier soll der Akku weniger beansprucht werden, was Strom und somit Geld spart.

Google hatte den Energiesparmodus bereits im Dezember 2022 angekündigt, doch erst Version 110 bringt ihn in Umlauf (Quelle: Google-Blog The Keyword). Einmal aktiviert, reduziert der Browser unter anderem visuelle Effekte wie Smooth Scrolling, aber auch Hintergrundaktivitäten. Darüber hinaus reduziert sich die Bildwiederholrate beim Abspielen von Videos.

Nutzer können den Energiesparmodus so konfigurieren, dass er immer aktiv ist, wenn das Notebook nicht an das Stromnetz angeschlossen ist. Alternativ kann er sich auch bei einem Akkustand von weniger als 20 Prozent automatisch hinzuschalten. Der Sparmodus lässt sich über die Einstellungen des Browsers unter dem Menüpunkt Leistung finden.

Neben dem eigentlichen Energiesparmodus hat Google auch einen Arbeitsspeicher-Sparmodus eingeführt. Aktive Tabs werden priorisiert, während im Hintergrund laufende Tabs in einen Schlafmodus versetzt werden. Google zufolge werden so bis zu 40 Prozent weniger Arbeitsspeicher in Anspruch genommen. Die Funktion ist für weniger leistungsstarke Rechner konzipiert worden.

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Chrome-Browser stopft 15 Sicherheitslücken

Neben den neuen Energiesparmodi haben sich die Entwickler auch um die Sicherheit des Browsers gekümmert. Eigenen Angaben zufolge wurden 15 Sicherheitslücken entfernt, von denen manche das zweithöchste von Google vergebene Gefährdungspotenzial besaßen.

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