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Deutsche Bahn startet Robo-Supermarkt: Rund um die Uhr einkaufen am Bahnhof

© Deutsche Bahn
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Da „bahnt“ sich etwas Neues an bei der Deutschen Bahn: Gemeinsam mit Edeka startet der Test eines vollautomatischen, digitalisierten Supermarkts. Online vorbestellen oder einkaufen am Automaten soll dort erprobt werden – und rund um die Uhr.

Die Deutsche Bahn (DB) hat jüngst einige Schritte ihres Digitalisierungsplans abgehakt. So sollen zum Jahreswechsel nur noch digitale Fahrkarten in Fernzügen nachgelöst werden können. Außerdem können Reisende bald bei Verspätungen auch online Erstattungen beantragen. Jetzt aber startet ein auf den ersten Blick eher ungewöhnliches Digitalisierungsprojekt.

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Edeka und Deutsche Bahn starten Roboter-Supermarkt

Gemeinsam mit Edeka Südwest testet die DB ihren „ersten digitalen Lebensmittelmarkt“ – E 24/7 soll er heißen und der Name wird anscheinend Programm. Los gehen soll es schon am 23. Februar. Kunden sollen dann Einkäufe und Reiseproviant entweder per App vorbestellen können oder ihre Einkäufe direkt am Automaten tätigen. Und das eben 24 Stunden lang, an 7 Tagen die Woche. Angestellte wird es in diesem Supermarkt nicht geben.

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Der Mini-Lebensmittelmarkt beinhalte laut DB ein „umfangreiches Supermarkt-Sortiment“, von Grundnahrungsmitteln, Kühl-Produkten bis zu Drogeriewaren sollen bis zu 800 Artikel angeboten werden. Auch Bio-Nahrungsmittel werden darunter sein.

Im Video: Gängige Reise-Apps im Überblick.

Digitales Einkaufen: Gewinn für Reisende und Anwohner

Mit dem Angebot komme man den Wünschen der Kunden entgegen, meint Tobias Boppré, Vertriebschef von DB Station&Service Südwest. Dass dieses „bundesweit einmalige Konzept“ am „Zukunftsbahnhof“ im baden-württembergischen Renningen getestet wird, sei „ein echter Gewinn für (…) Kunden und Anwohner.“

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Der Meinung ist auch der Bürgermeister der Stadt unweit des Stuttgarter Speckgürtels. Er sieht den verbesserten Service und eine erhöhte Aufenthaltsqualität auf „seinen“ Bahnhof zukommen.

Hat das Konzept Erfolg, kann es von dort aus an weiteren Standorten aufgebaut werden. Beteiligt an der Entwicklung war auch das lokale Stuttgarter Start-up „Smark“, das sich auf den digitalen Lebensmittelhandel spezialisiert.

Wir finden: Bahnhöfe sind vielerorts bereits eine bekannte Möglichkeit für Späteinkäufer. Das jetzt auszubauen, ist eine spannende Idee der DB. Das Kundeninteresse dürfte da sein – gerade während Corona – und wird künftig zunehmen.

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