Wer sich aktuell für den Umstieg auf ein Elektroauto entscheidet, befindet sich in bester Gesellschaft. Die Zulassungszahlen des Kraftfahrt Bundesamts zeigen deutlich, dass die Stromer immer beliebter werden, während bei Verbrennern die Zahlen zurückgehen.

E-Autos in Deutschland auf dem Weg an die Spitze

Im September 2021 wird wieder einmal deutlich, dass die Zeit der Verbrennungsmotoren sich mit großen Schritten ihrem Ende nähert: Der Anteil von Pkw mit Elektroantrieb (BEV) wächst mit einem Plus von 58,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat am schnellsten (Quelle: Kraftfahrt Bundesamt/KBA). Insgesamt 33.655 E-Autos wurden neu zugelassen, ein Anteil von 17,1 Prozent an den Neuzulassungen insgesamt.

Auf der anderen Seiten gehen die Zahlen bei Verbrennern zurück – ebenso wie derzeit die Zahl neu zugelassener Pkw an sich. Benziner stehen 41,4 Prozent weniger in den Büchern des KBA, bei Dieselfahrzeugen sind es sogar 53,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum September 2020.

Dass E-Autos immer mehr Erfolg bei den Kundinnen und Kunden haben, legt auch ein Blick auf die besonders nachgefragten Marken nahe: Bei den Importwagen stechen zwei Marken heraus, die ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge anbieten: Elektroauto-Pionier Tesla mit einem Plus von 157,8 Prozent und die E-Auto-Marke des Volvo-Konzerns Polestar mit 108,7 Prozent Zuwachs.

Als stärkste deutsche Marke trumpft Smart auf (plus 23 Prozent). Die Marke für Kleinwagen ist als einzige aus Deutschland bereits vollständig auf Elektroantrieb umgestiegen. Auf Platz 2 folgt Porsche mit vergleichsweise verhaltenen plus 3,9 Prozent. Die Stuttgarter konnten zuletzt in erster Linie mit dem ebenfalls elektrischen Modell Taycan die Kunden überzeugen.

Mythen über E-Autos halten sich hartnäckig, im Video findet ihr fünf gängige:

5 Irrtümer über Elektroautos Abonniere uns
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Wer viele Autos verkaufen will, muss auf Elektro setzen

Die Zahlen zeigen: So richtig gut verkaufen kann aktuell vor allem, wer ausschließlich auf Elektromotoren setzt. Sind (noch) Verbrenner im Portfolio, ziehen diese die Bilanz eher runter. Natürlich dürfte das große Interesse nicht zuletzt mit der attraktiven Förderung von E-Autos  und privaten Wallboxen zusammenhängen.

Doch es zeichnet sich auch eine Trendwende ab: Wenn es so weitergeht, bilden Autos mit klassischem Verbrennungsmotor in absehbarer Zeit die Minderheit bei Neuzulassungen. Je mehr Hersteller ihr Angebot an batterieelektrischen Fahrzeugen aufstocken, umso schneller – und nachhaltiger – wird die Abkehr von Benziner und Diesel ausfallen.