Wenn selbst der Gründer von Xiaomi die eigenen Android-Smartphones nicht verwendet, wieso sollten die Kunden es dann tun? Genau diese Frage steht aktuell im Raum, denn Lei Jun nutzt wohl lieber das iPhone von Apple – und versucht seinen kleinen Fehler nun zu verschleiern.

 

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Xiaomi-Gründer verwendet lieber das iPhone

Zu welchem Smartphone greift der Xiaomi-Gründer, wenn er auf dem sozialen Netzwerk Weibo einen Post teilt? Aus Gewohnheit scheinbar nicht zu einem neuen Mi 10 Pro, das in Deutschland für 1.000 Euro verkauft wird. Stattdessen greift es instinktiv zu einem iPhone von Apple – und hat diesen Schritt nun bereut. Auf Weibo ist nämlich ein kleiner Shitstorm ausgebrochen, nachdem der Xiaomi-Gründer ein Foto vom iPhone geteilt hat – statt einem Xiaomi-Handy. Als der Fehler entdeckt wurde, hat Lei Jun seinen Post einfach gelöscht und ihn neu vom Mi 10 Pro abgesetzt – als ob nichts passiert wäre. Das sorgt natürlich für Diskussionen, berichtet GizChina.

Einerseits verbietet Xiaomi den eigenen Mitarbeitern nicht, Smartphones von anderen Unternehmen zu benutzen, anderseits muss man sich aber zurecht fragen, wieso besonders der Xiaomi-Gründer nicht die eigenen Smartphones verwendet. Es müsste doch in seinem Interesse liegen, sein Unternehmen mit den eigenen Produkten zu repräsentieren. Als „Begründung“ für diesen kleinen Fehler wird die Tatsache angeführt, dass man natürlich die Produkte der Konkurrenz nutzen muss, um zu wissen, wie sich diese machen. Wenn man aber offizielle Posts erstellt, sollte man eigentlich schon darauf achten, die eigenen Produkte zu verwenden.

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Beliebter Fehler vieler Unternehmen

Es ist definitiv nicht das erste Mal, dass ein Manager, CEO oder Gründer eines Unternehmens das iPhone von Apple, statt der eigenen Produkte nutzt. Der Fehler wird meist unter den Tisch gekehrt und ausgesessen. Der Huawei-Gründer steht im Übrigen ganz offen dazu, dass ihm das Ökosystem von Apple besser gefällt und er auch die Produkte der Konkurrenz verwendet. Gleichzeitig versucht er, die Huawei-Produkte aber immer mehr zu verbinden, um eine ähnliche Nutzererfahrung zu schaffen.