Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi verkaufen sich in Europa bestens. Neuen Zahlen zufolge hat sich der Marktanteil deutlich erhöht. Ganz anders sieht es aus bei Huawei. Hier sind die Verkäufe in Europa drastisch eingebrochen.

 

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Xiaomi in Europa: Marktanteil deutlich gesteigert

Xiaomis Bemühungen in Europa tragen immer mehr Früchte. Neuen Zahlen der International Data Corporation zufolge konnte der chinesische Hersteller im Jahr 2020 seinen Marktanteil spürbar steigern. Innerhalb nur eines Jahres hat es ein Wachstum von 66,4 Prozentpunkten gegeben.

Damit steht Xiaomi nun bei einem Marktanteil von 11,9 Prozent in Europa. Ein Jahr zuvor waren es noch 6,8 Prozent. In absoluten Zahlen gesehen hat sich der Absatz an Smartphones deutlich verbessert. Von 24,7 ging es hoch auf 41,1 Millionen Einheiten.

Luft nach oben gibt es für Xiaomi aber weiterhin. In Europa steht der Hersteller auf dem fünften Platz. Samsung kann den Spitzenrang trotz Verlusten weiter behaupten. Auf dem zweiten Platz ist Apple zu finden. Die Verkäufe von iPhones in Europa haben im Jahresvergleich ebenfalls zugenommen. An Huawei ist Xiaomi noch nicht vorbeigezogen – doch das dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein.

Während Xiaomi in Europa deutlich zulegen konnte, sieht es bei Huawei anders aus. Innerhalb eines Jahres ging der Marktanteil um 35,8 Prozentpunkte zurück. Konnten im Jahr 2019 noch 68,5 Millionen Handys verkauft werden, waren es ein Jahr später nur noch 44 Millionen. Kein anderer Hersteller hat derartige Verluste hinnehmen können, wobei auch Samsung in Europa mit rückläufigen Absatzzahlen zu kämpfen hat.

Im Video: So stellt sich Xiaomi das Smartphone der Zukunft vor.

Xiaomi zeigt Smartphone der Zukunft

Smartphone-Markt in Europa schrumpft

Für die Hersteller von Handys war das Jahr 2020 insgesamt nicht von Erfolg gekrönt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr gingen Verkäufe um 4,2 Prozentpunkte zurück. Rund 360 Millionen Smartphones wurden im Jahr 2019 verkauft. Während des Corona-Jahres 2020 waren es hingegen nur rund 345 Millionen.