Ford will sich ab 2023 viel stärker auf Elektroautos konzentrieren. Jetzt sind neue Pläne des Autobauers bekannt geworden, nach denen ein beliebter Klassiker vor dem Aus steht. Ganze 18,2 Millionen Einheiten wurden davon in den letzten Jahrzehnten verkauft.

Ab 2023: Ford stellt Fiesta-Produktion ein

Seit 1976 stellt Ford seinen Fiesta her, viele Millionen davon wurden am Standort Köln gebaut. Damit soll ab Sommer 2023 endgültig Schluss sein, wie der Autobauer bestätigt hat. Zu den bestehenden 18,2 Millionen verkauften Einheiten des Klassikers werden nicht mehr viele hinzukommen. Neue Bestellungen möchte man aber derzeit noch entgegennehmen, sofern die Produktionskapazität nicht ausgeschöpft ist.

Fords Abschied aus dem Segment der Kleinwagen mit Verbrennungsmotor rückt damit immer näher. Seit dem Frühjahr 2022 ist der Ford Mondeo schon nicht mehr neu erhältlich, auch die Modelle S-Max und Galaxy lassen sich nicht mehr konfigurieren. Die Produktion in Spanien soll im April 2023 eingestellt werden. Der kürzlich überarbeitete Focus ist nach wie vor zu bekommen, doch auch hier dürfte das Aus bereits beschlossenen Sache sein. Letztlich könnten nur Puma, Mustang und Kuga als Modellnamen überleben.

Der Kölner Standort soll weiter betrieben werden und jährlich für etwa 200.000 E-Autos sorgen. Im Jahr 2024 soll in Köln zudem eine neue Batteriemontageanlage in Betrieb gehen. Im selben Jahr soll dort ein weiteres, auf der MEB-Plattform von Volkswagen basierendes E-Auto gefertigt werden (Quelle: Automotive News Europe).

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Ford: Ab 2030 nur noch elektrisch

Ab dem Jahr 2030 soll es bei Ford ausschließlich elektrisch angetriebene Pkw für europäische Kunden geben. Bis alle Fahrzeuge insgesamt elektrifiziert werden, soll es noch bis 2035 dauern. Drei neue Elektroautos und vier elektrische Nutzfahrzeuge sind für 2024 geplant, zwei Jahre später sollen den Plänen nach jährlich 600.000 E-Autos vom Band laufen.