Google hat zwar die Macht über Android und Chrome OS, so wirklich arbeiten die beiden Betriebssysteme aber nicht zusammen. Genau das möchte Google ändern und könnte so eine Alternative zu Windows werden.

Google bringt Android und Chrome OS näher zusammen

Auf Chromebooks laufen zwar Android-Apps und der Google Play Store kann darauf ausgeführt werden, eine Einheit bilden Android-Handys mit den Google-Notebooks bisher aber nicht. Eigentlich hat man diese Vereinigung erst mit dem Android-Nachfolger „Fuchsia“ erwartet, das neue Betriebssystem, das auf allen Geräten laufen kann, doch Google will einen Zwischenschritt machen. Zukünftig wird man nämlich Android-Benachrichtigungen vom Smartphone unter Chrome OS erhalten und Arbeiten am Chromebook direkt fortsetzen können.

Das ganze nennt sich Phone Hub und ist nun erstmals im Code aufgetaucht – berichtet 9to5google. Aktiviert man diese Funktion unter Chrome OS, kann man von seinem Android-Handy Benachrichtigungen erhalten, Dokumente teilen und beispielsweise den Chrome Browser an der gleichen Stelle auf dem Chromebook weiter nutzen – und umgekehrt natürlich auch. Damit würden Chrome OS und Android deutlich verschmelzen und eine echte Einheit bilden. Eine ähnlich Funktionsweise gibt es schon mit Windows 10.

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Chromebooks in Deutschland mit schwerem Stand

Einen großen Vorteil erhalten die Nutzer in Deutschland durch diesen Zusammenschluss aber nicht. Tatsächlich ist Chrome OS hier nicht weit verbreitet und Chromebooks nicht sehr beliebt. In den USA sieht das ganz anders aus. Dort werden Chromebooks gern in Schulen genutzt, da diese sehr günstig sind und alle nötigen Funktionen besitzen. Wenn Google nun Android mit Chrome OS verbindet, könnte das die Nutzung noch weiter stärken. Denkbar wäre auch, dass Chrome-OS-Geräte dadurch in Deutschland an Interesse gewinnen. So ein Chromebook kostet unter 200 Euro und bietet eigentlich alles, was man zum mobilen Arbeiten benötigt. GIGA wird euch informieren, wenn die Funktion freigeschaltet wird.