Für Huawei wird es jetzt richtig eng. Das chinesische Unternehmen leidet zwar schon unter dem US-Bann, doch jetzt wird es noch härter. So soll bereits verbaute Hardware entfernt werden. Ein harter Rückschlag für Huawei.

 

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Huawei-Hardware muss von US-Providern ausgebaut werden

In den USA hat die Federal Communications Commission (FCC) mit fünf zu null Stimmen beschlossen, dass alle Provider in den USA Hardware von chinesischen Unternehmen wie Huawei und ZTE ausbauen müssen. Nachdem die beiden Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt wurden, geht man damit nun einen Schritt weiter – berichtet Bloomberg. Der Vorsitzende Ajit Pai hat kurz nach der Abstimmung den Kurs verteidigt und gesagt, dass man keine „staatlich geförderte chinesische Wirtschaftsspionage“ unterstützen werde. Huawei sei im Besitz der Regierung – so Pai weiter.

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Eine Antwort auf die Entscheidung lies nicht lange auf sich warten. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums sagte, dass dieses Vorgehen „eine Ablehnung des Marktwirtschaftsprinzips sei und die Heuchelei in seinen sogenannten gleichen Wettbewerbsbedingungen zeige“. Die Sprecherin fordert zudem: „Die USA sollten aufhören, das Konzept der nationalen Sicherheit auszudehnen, die Unterdrückung spezifischer chinesischer Unternehmen einzustellen und den dort tätigen Unternehmen ein faires, gerechtes und nichtdiskriminierendes Umfeld bieten.“ Das dürfte mit Sicherheit auf taube Ohren stoßen.

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Huawei-Bann wird nicht besser mit neuem US-Präsidenten

Wer jetzt glaubt, dass Joe Biden im Jahre 2021 nach der Vereidigung zum neuen US-Präsidenten einen anderen Kurs gegen China und Huawei fahren wird, muss sich auf eine Enttäuschung einstellen. Auch Biden ist nicht gut auf China zu sprechen und wird den Kurs beibehalten. Experten gehen aber davon aus, dass er die Sache etwas professioneller und nicht wie Trump angehen wird. Besonders gegenüber Europa erwartet man aber eine starke Besserung der Beziehungen. Für Huawei und China bleibt aber alles, wie es ist. Entsprechend wird Huawei sich zukünftig unabhängiger aufstellen.

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