iCloud im Web: Apples neuer Anstrich

Holger Eilhard

Während iCloud von den meisten Apple-Nutzern direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac genutzt wird, gibt es seit Langem auch eine Web-Version. Diese hat Apple nun ebenfalls überarbeitet und kann in Form einer Beta ab sofort ausprobiert werden.

iCloud in der Wolke: Neue Beta-Version verfügbar

Apples iCloud ist nicht nur fester Bestandteil von iOS oder macOS, sondern kann auch im Web aus der Ferne dazu genutzt werden, um beispielsweise das verlorene iPhone wiederzufinden. Die neue Beta-Version, die über beta.icloud.com aufgerufen werden kann, bringt erste Änderungen in einigen Bereichen mit sich (via Federico Viticci).

Beim Besuch der neuen Seite präsentiert sich die Übersicht nun in einem schlichten Design, während sich auf der altbekannten Web-Ansicht von iCloud noch blaue Blasen im Hintergrund bewegen. Von dort können aber wie gehabt die angebotenen Anwendungen bequem und einfach geladen werden.

Gänzlich neu im Vergleich zur alten Seite ist die Erinnerungen-App, die Apples Entwickler bereits an das neue Design in iOS 13, iPadOS 13 und macOS Catalina angepasst haben. Diese App ist auf der alten Seite noch mit einem Versprechen gekennzeichnet, dass sie „bald verfügbar“ sein werde. Die anderen Anwendungen sind derzeit noch weitgehend identisch mit den bekannten Web-Apps.

In den kommenden Wochen werden aber vermutlich noch weitere Neuerungen hinzukommen. Derzeit sind nämlich beispielsweise noch „Find iPhone“ und „Find Friends“ auf der Seite zu finden, in den kommenden Betriebssystemen wurden die Features der beiden Apps jedoch zusammengefasst und es gibt nur noch eine App, die schlicht „Find My“ heißt.

Diese Neuheiten bietet iPadOS 13:

iPadOS 13: 7 Top-Funktionen im Video.

iCloud im Web: Besserer Zugriff über iPhone und iPad

Eine Verbesserung im Vergleich zur alten Website ist jedoch der Zugriff auf die Seite von einem iPhone oder iPad. Auf einem iPhone kann die alte Seite nur zum Finden der mit einem iCloud-Account verbundenen Geräte genutzt werden. Beim Test unter iOS 13 kann man nun jedoch auch die Fotobibliothek und Notizen vom Smartphone aus abrufen. Des Weiteren kann die Eingabe von E-Mail und Passwort entfallen, da stattdessen Face ID zur Authentifikation genutzt werden kann.

iOS 13 wir Woche für Woche optimiert – der gegenwärtige Entwicklungsstand: 

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Auf einem iPad mit iPadOS 13 stehen dieselben Features zur Verfügung, die man auch von einem normalen Desktop-Browser aus nutzen kann. Eine Beschränkung der Funktionen gibt es nicht länger. Hat man ein iPad Pro (2018) kann auch hier Face ID zur Anmeldung genutzt werden.

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