Apple mistet mal wieder aus. Einer aktuellen Meldung zufolge wird der iPhone-Hersteller bereits Ende Juni sein erstes XL-Tablet aufs Abstellgleis schieben – das originale iPad Pro wird somit „vintage“. Doch was bedeutet dies und welche Konsequenzen hat dies für die Nutzer?

 
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Laut einer internen Meldung Apples, gerichtet an die eigenen Stores und autorisierte Serviceprovider, wird der Hersteller, die erste Generation des iPad Pro bereits Ende Juni den sogenannten Vintage-Produkten zuordnen (Quelle: MacRumors). Dies ist mit Folgen für die Nutzerinnen und Nutzer verbunden. Doch zunächst zur Einordnung, wann wird ein Apple-Gerät überhaupt „vintage“?

Originales iPad Pro gerät durch Apple ins Abseits

Für diese Kategorisierung muss ein Apple-Produkt schon mehr als fünf Jahre offiziell von Apples Verkaufsliste geflogen sein. Zur Erinnerung: Das originale iPad Pro war Apples erstes Tablet in XL mit einem 12,9-Zoll-Display. Vorgestellt wurde es bereits im September 2015, abgekündigt und abgelöst wurde es dann knapp zwei Jahre später. Ausgeliefert wurde das iPad ursprünglich mit iOS 9.1, doch auch das aktuelle iPadOS 15.5 wird nach wie vor unterstützt. Doch auf was müssen sich die Anwender mit der bevorstehen Einstufung gefasst machen?

Unser Eindruck vom damaligen iPad Pro:

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Bei einem Vintage-Produkt von Apple wird der Hardware-Support eigentlich seitens des Herstellers eingestellt. Allerdings kann dieser weiterhin Reparaturen vornehmen, vorausgesetzt, es gibt noch Ersatzteile. Ergo: Eine Garantie für eine Reparatur gibt’s nicht mehr. Noch schlimmer sieht es dann sieben Jahre nach Verkaufsstopp aus, in dem Fall stellt Apple dann jeglichen Hardwareservice ein. Doch dazu kommt es aktuell beim iPad Pro der ersten Generation noch nicht, erst 2024 dürfte soweit sein.

Eine Apple-App hat es auch heute noch nicht aufs iPad geschafft:

Offene Frage

Unklar bleibt damit aber auch, ob das erste iPad Pro noch iPadOS 16 erhalten wird, nachdem nun klar ist, dass das XL-Tablet Ende des Monats aufs Abstellgleis kommt. Gewissheit dazu gibt’s dann wohl im Zuge der WWDC-Keynote am 6. Juni. Für Nutzer heißt es bis dahin: Daumen drücken!