Die Wettbewerber aus dem Android-Umfeld verwenden es oftmals schon, doch bisher weigerte sich Apple noch immer standfest, ein sogenanntes Always-on-Display auch ins iPhone zu integrieren. Mit dem iPhone 14 wird sich dies wohl ändern, denn Apple möchte tatsächlich das heiß ersehnte Feature verbauen. Beweise fanden sich jetzt im kommenden iPhone-System.

 
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Update vom 08. Juni 2022: Zuvor war es nur ein Gerücht, jetzt aber finden die Kollegen der Webseite 9t95Mac tatsächlich mehrere Hinweise auf die Existenz eines Always-on-Displays fürs kommende iPhone 14 Pro (Max) und zwar innerhalb der ersten Vorabversion von iOS 16, auf die Entwickler Zugriff haben. Konkret hinzugefügt wurden in iOS 16 drei sogenannte Frameworks, die sich auf die Verwaltung der Hintergrundbeleuchtung des iPhone-Displays beziehen. Die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung ist ein wichtiger Aspekt bei der Aktivierung eines Always-on-Displays (Quelle 9t5Mac).

Kurz vor der WWDC sprach darüber schon Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Er berichtete noch vor der WWDC-Keynote über den neuen Sperrbildschirm in iOS, der als Grundlage für die Arbeiten am Alway-on-Display zu verstehen ist. Ferner berichtete er von Apples Bemühungen, ein solches Display mit dem kommenden iPhone 14 Pro (Max) anbieten zu wollen. Mit dem neuesten Fund wird aus diesem Gerücht nun ein handfestes Indiz.

Originalartikel:

iPhone 14 Pro: Apple könnte endlich Always-on-Display verbauen

Eigentlich ermöglicht die dynamische Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hz des iPhone 13 Pro (Max) schon jetzt ein Always-on-Display, ähnlich wie es Apple schon bei der Apple Watch einsetzt. Doch der Hersteller weigerte sich, trotzt anderslautender Gerüchte im Vorfeld das Feature am Ende zu integrieren. Jetzt keimt die Hoffnung erneut auf und dies hat einen guten Grund.

Auf die Frage eines Twitter-Nutzers, ob denn das kommende iPhone 14 Pro eine variable Bildwiederholrate beginnend schon bei einem Herz besitzen würde und dies dann wohl ein Zeichen für ein Always-on-Display wäre, antwortet Display-Experte und Insider Ross Young wie folgt: „Ich kann es nicht bestätigen, aber ich erwarte es.“ (Quelle: Twitter) Kurzum: Absolut sicher ist ein Always-on-Display beim iPhone 14 Pro zwar noch nicht, doch die Wahrscheinlichkeit dafür ist mit dieser Bemerkung gerade gestiegen.

Blick zurück, schon die Apple Watch Series 5 besitzt ein Always-on-Display, das iPhone aber noch nicht:

Apple Watch Series 5: Promo-Video

Was bringt eine noch niedrigere Bildwiederholrate?

Zum Hintergrund: Wie bereits erwähnt, verwendet Apple ein Display, dessen Bildwiederholrate aktuell maximal auf 10 Hz gesenkt werden kann. Die Konkurrenz beispielsweise von Oppo und Samsung kann dies aber schon jetzt besser. Deren Smartphone-Displays sind in der Lage noch wesentlich langsamer aktualisiert zu werden, 1 Hz genügt. Dies spart noch mehr Strom und ist für ein Always-on-Display ideal.

Sollte Apple die Technologie bei den Displays des iPhone 14 Pro adaptieren, stünde einem solchen Bildschirm nun wirklich nichts mehr im Wege. Angezeigt werden könnten dann beispielsweise notwendige Basisinformationen des Sperrbildschirms – Uhrzeit, Datum, der Eingang einer neuen Benachrichtigung etc.

Konkrete Gerüchte oder gar Leaks zu einem solchen Feature machten allerdings bisher im Gegensatz zum letztjährigen iPhone 13 noch nicht die Runde. Entweder wird uns Apple damit also positiv überraschen oder aber die Hoffnungen erneut enttäuschen. Aufgelöst wird dann im September zur Vorstellung des iPhone 14.