Schritt für Schritt arbeiten Insider und Experten am Bild des iPhone 14. Mit jedem Gerücht wird dieses Porträt des neuen Apples-Handys deutlicher. Noch besser vorstellen kann man sich insbesondere die Pro-Variante des neuen Smartphones anhand des folgenden Entwurfs – verdammt nah an der Realität, wenn man uns fragt.

 
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Bekanntlich wagt Apple immer nur kleine Veränderungen, größere Umbauten sind beim iPhone dagegen äußerst selten. Beim iPhone 14 Pro soll es den Experten nach aber wieder soweit sein. Die Notch (obere Kerbe im Display) verabschiedet sich, stattdessen möchte Apple zwei kleine Kamera- beziehungsweise Sensoröffnungen ins Display integrieren. Diese und weitere Merkmale sehen wir jetzt in einem ziemlich realitätsnahen Konzept (Quelle: the Hacker 34).

Das Konzept des iPhone 14 Pro in Bild und Ton:

iPhone 14 Pro: Pille und Loch statt Notch

Die Front des iPhone 14 Pro wird sich also stärker verändern, wenn die Notch verschwindet und so mehr Bildfläche zur Verfügung steht. Die pillenförmige Öffnung beinhaltet die Infrarotkamera, den Umgebungslichtsensor, den Annäherungssensor und den Punktprojektor für Face ID (Apples Gesichtserkennung). Die eigentliche Frontkamera würde Apple demnach in ein einzelnes „Punch Hole“ stecken.

iPhone 14 pro mal anders, zwei Löcher statt eine Notch (Bildquelle: the Hacker 34)

Das neue Design ermöglicht folgerichtig dann auch gleich eine neue Menüleiste, in der nun wieder mehr Platz zur Verfügung steht. So könnte Apple beispielsweise neben der Uhrzeit gleich noch das Datum abbilden und die Akkuanzeige endlich wie früher üblich auch die Prozentangabe beinhalten.

So könnte es dann aussehen, wenn wieder mehr Platz zur Verfügung steht (Bildquelle: the Hacker 34)

Spekulativer ist allerdings die Rückseite des Konzepts, denn die zeigt eine makellose Oberfläche, der Kamerabuckel wäre demnach verschwunden. Einerseits ein auch von unseren Lesern oftmals geäußerter Wunsch, anderseits gehört der Buckel mittlerweile zur Designsprache. Apple hatte diesen in der Vergangenheit sogar noch vergrößert, eine Beseitigung wäre aus diesem Blickwinkel also untypisch. Wie realistisch das Konzept an dieser Stelle ist, wird sich also noch zeigen müssen.

Schon wesentlich sicherer ist das die Vorhersage eines Apple-A16-Chips, für diese „wahrsagerischen Fähigkeiten“ muss mal aber ehrlicherweise nur korrekt zählen können. Zur Erinnerung: Im iPhone 13 steckt schon der A15.

Ob Apple wirklich auf den Kamerabuckel verzichtet? Abwarten (Bildquelle: the Hacker 34).)

Immer wieder vermutet wurde auch „Reverse Wireless Charging“. Das iPhone könnte demnach andere iPhones oder auch die AirPods mit Strom versorgen. Geht's nach diesem Konzept, wäre die Marktreife des Features mit dem iPhone 14 Pro gegeben. Der ausgedachte Name dafür gefällt schon mal: „PowerDrop“.

Erfüllt uns Apple den Traum?

Zusammengefasst: Das hier gezeigte Konzept dürfte wohl tatsächlich näher der Wahrheit entsprechen als so manche fantasievolle Studie der Vergangenheit. Allein die flache Rückseite entspricht am Ende vermutlich mehr dem Wunschdenken des Designers. Aber Träume sollten erlaubt sein und manchmal überrascht uns dann auch Apple und erfüllt unsere Wünsche am Ende sogar. Die Auflösung gibt's dann wieder im Herbst.