Während normale Menschen vielleicht mal einen Kugelschreiber am Arbeitsplatz mitgehen lassen, hat es eine Frau aus den USA deutlich übertrieben. MacBooks im Wert von mehreren Millionen Euro wurden im Laufe der Jahre an die Seite geschafft und weiterverkauft. Jetzt drohen bis zu zehn Jahre Haft.

 

MacBook Pro 2019

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800 MacBooks gestohlen: Betrugsmasche fliegt nach Jahren auf

In den USA steht eine Frau zusammen mit ihrem Bruder vor Gericht, weil sie über Jahre hinweg MacBooks für die Stanford University eingekauft und die Geräte dann privat weiterverkauft hat. Damit soll das Geschwisterpaar einen Millionenbetrag verdient haben. Die beiden Beschuldigten sind mittlerweile geständig und geben an, einen Profit von 2,3 Millionen US-Dollar erwirtschaftet zu haben. Das entspricht 1,95 Millionen Euro.

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Apples MacBook Pro 2019 mit 16-Zoll-Display im Gerüchte-Check: Was wissen wir?

Der Hochschule ist die Betrugsmasche erst nach sieben Jahren aufgefallen. In entsprechenden Unterlagen seien „Unstimmigkeiten“ gefunden worden, heißt es. Nach weiteren Untersuchungen habe man sich letztlich zu einer Anzeige gegen die Frau entschieden, die im Einkauf der Universität arbeitet. Da die Dame tatsächlich mit dem Kauf von MacBooks und anderen Geräten beauftragt war, sei der Betrug nicht früher aufgefallen. Bei Bestellungen habe sie stets ein paar MacBooks von Apple mehr gekauft als eigentlich benötigt. Überzählige Geräte wurden abgezweigt und privat verkauft.

Bei der jetzt laufenden Gerichtsverhandlung gaben sowohl die Frau als auch ihr Bruder zu, mit MacBooks einen satten Gewinn erzielt zu haben. Wirklich gut gewirtschaftet haben sie dabei aber allem Anschein nicht, denn die MacBooks besitzen insgesamt einen Einkaufswert von rund 4 Millionen US-Dollar. Für etwas mehr als die Hälfte haben die beiden die Geräte weiterverkauft. Der Verkauf soll über Kleinanzeigen abgewickelt worden sein, wie WinFuture berichtet.

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MacBook Pro 2019: 16-Zoll-Modell im Apple-Video

MacBooks im Millionenwert gestohlen: Lange Haft droht

Der Dame der Stanford University drohen als Drahtzieherin nun im schlimmsten Fall zehn Jahre Haft. Darüber hinaus könnte eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar drohen. Der Bruder wiederum könnte mit einer halb so langen Freiheitsstrafe rechnen. Beide sind geständig, was sich bei der Urteilsverkündung mildernd auswirken dürfte.