Seit es das Internet gibt, gibt es Versprechen, wie man schnell und einfach am Rechner sitzend reich werden kann. Kryptowährungen sprechen oft die gleiche Hoffnung an. Zwar gibt es etliche seriöse Währungen, doch leider auch viele Abzock-Versuche mit sogenannten Shit-Coins. Wie ihr ins Krypto-Trading einsteigt, ohne euch die Finger zu verbrennen, erfahrt ihr hier.

Vor 10 Jahren lag der Bitcoin-Kurs noch bei wenigen Euro, heute liegt er bei rund 50.000 Euro. Verständlich, dass bei solch einem Wachstum jeder hofft, die nächste Krypto-Währung zu entdecken, die ähnlich zulegt. Doch Vorsicht, unter den vielen Tausend Kryptowährungen gibt es sehr viel Mist. Wer nicht aufpasst, verbrennt schnell ein Vermögen. Damit euch das nicht passiert, erklärt euch Roman Reher aka Blocktrainer, Betreiber des größten deutschen Bitcoin-Kanals auf Youtube, worauf ihr beim Handel mit Kryptos achten solltet.

Das Video unserer Interviews mit Roman findet ihr oben in diesem Beitrag.

Wie und wo kann ich mein Geld in Kryptowährungen anlegen?

Der einfachste Weg zu Kryptowährungen führt über Krypto-Börsen und -Broker. Bei Anbietern wie Nuri, Bison oder eToro könnt ihr mit verschiedenen Kryptowährungen handeln. Die Einrichtung ist in der Regel sehr simpel, und sobald ihr eure Identität dort verifiziert habt (meist per Videocall, in dem euer Ausweis geprüft wird) könnt ihr loslegen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet alle Infos in unserem Überblick der wichtigsten Trading-Apps:

Bitcoin oder eine andere Kryptowährung?

Ende 2021 existieren rund 8.000 Kryptowährungen (Quelle: CoinMarketCap), die Auswahl ist also enorm groß. Doch Vorsicht: Im Gegensatz zu Bitcoin sind die meisten der sogenannten Alt-Coins eher mit Startups zu vergleichen. Hinter ihnen stehen Gründer, die vor allem ihre eigenen Interessen (meist ganz einfach Profitgier) verfolgen. Daher sind vor allem Einsteiger gut beraten, zunächst das Krypto-Trading anhand von Bitcoin kennenlernen.

Bitcoin Kurs Oktober bis Dezember 2021

Muss ich Steuern zahlen für meine Gewinne?

Ja. Der Handel mit Kryptowährungen gilt als Veräußerungsgeschäft, Gewinne müssen also genauso versteuert werden wie zum Beispiel Einnahmen aus dem Aktienhandel. Steuerfrei sind diese Gewinne grundsätzlich unter zwei Bedingungen (Quelle: T-Online):

  • Die Gesamtsumme aller Veräußerungen (Bitcoin, Aktien...) liegt bei maximal 600 Euro. Liegt sie drüber, muss der gesamte Gewinn versteuert werden.
  • Die veräußerten Bitcoin waren mehr als ein Jahr in deinem Besitz. Wichtig dabei: Diese sogenannte Haltedauer wird für jeden Kauf (einer Menge Bitcoins, eines Aktienpakets...) einzeln ermittelt.

Weitere Infos hierzu findet ihr etwa auf den Seiten des Vereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.