Tesla, VW und andere Autobauer haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich – und das, obwohl es von Produktionsausfällen und Herausforderungen geprägt war. Trotzdem verdienen die Hersteller weiter Unmengen, auch dank eines einfachen Tricks, der Kunden eine Menge Geld kostet.

 
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Tesla, VW und Co: Rekordgewinne in 2021 – dank diesem Trick

Trotz anhaltender Schwierigkeiten haben große Autobauer wie Tesla und VW teils hervorragende Zahlen für 2021 präsentiert. Der operative Gewinn der 16 weltweit größten Hersteller kletterte im Vorjahresvergleich um 168 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY ermittelt hat (Quelle: dpa via Zeit). Das entspreche in Zahlen rund 134 Milliarden Euro.

Dabei war es kein einfaches Jahr: Der Absatz sei bei vielen Unternehmen rückläufig gewesen, so Constantin Gall, EY-Experte für Mobilität in Westeuropa. „Die Gewinnsituation hat sich hingegen teils hervorragend entwickelt.“

Für das scheinbare Rätsel, weniger zu verkaufen, aber mehr Gewinn zu machen, gibt es eine einfache Lösung: Die Automobilbranche hat auf teure Modelle mit höherer Marge gesetzt. Dass die Hersteller so vorgehen, ist kein Geheimnis. So hat etwa der VW-Konzern im vergangenen Jahr die knappen Chips bevorzugt der Marke Porsche zugeschustert. Andere Hersteller sind ebenso verfahren. Bezahlen tun das am Ende die Kunden, die kaum eine andere Wahl haben, als ein teureres Auto zu kaufen oder gar keines.

Günstige E-Autos: Kunden müssen noch lange warten

Bestellstopps und lange Lieferzeiten wie bei den Einstiegsmodellen von VWs ID-Reihe oder dem e-UP zeigen genau das. Auch Tesla-Kunden warten nirgends so lange wie auf das günstigste Model 3 in der ebenfalls günstigsten Ausstattungsvariante. An teurere Modelle oder welche mit Luxusausstattung kann man hingegen verhältnismäßig schnell kommen.

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Laut Gall lagen die Margen „2021 auf Rekordniveau“. Dabei ist Tesla mit seinen E-Autos Spitzenreiter. Mit einer Marge von 12,1 Prozent liegt der Elektroauto-Hersteller sogar knapp vor den deutschen Luxus-Traditionalisten Mercedes und BMW mit je 12 Prozent.

Für das laufende Jahr wagt man bei EY wegen Ukraine-Krieg und anhaltenden Lieferschwierigkeiten nur eine Prognose: Die Neuwagenpreise werden eher steigen als fallen, erklärt EY-Partner Peter Fuß.