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Greenpeace rechnet vor: So viel sparen E-Auto-Fahrer

Mit einem Elektroauto können Verbraucher richtig Geld sparen, meint der Umweltverband Greenpeace. (© Imago / MiS)

Nicht selten ist bei Käufern der Grund für ein neues E-Auto der positive Umweltaspekt. Doch das es nebenbei auch günstiger ist, sich statt eines neuen Verbrenners ein Elektroauto anzuschaffen, hat jetzt der Umweltverband Greenpeace errechnet. Verbraucher sollen monatlich hunderte Euro einsparen können, wenn sie elektrisch fahren.

 
E-Mobility
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Greenpeace: Neues E-Auto kommt Käufer viel günstiger als Verbrenner

„Wer sich einen neuen Diesel oder Benziner kauft, macht heute mehr denn je ein schlechtes Geschäft“, heißt es in einem aktuellen Bericht des Umweltverbands Greenpeace. Kunden, die heute vor der Anschaffung eines Neuwagens stehen, sollten sich daher nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes für ein E-Auto entscheiden, sondern auch wenn es um die Kosten geht. Mehrere Hundert Euro könnten Verbraucher so sparen – pro Monat.

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Für die Berechnung stützt man sich bei Greenpeace auf Erhebungen, unter anderem vom ADAC, die schon ergaben, dass E-Autos in vielen Fällen die günstigere Wahl sind. Die Umweltschützer rechnen dazu die aktuelle Situation mit ein, die vom extremen Anstieg der Spritpreise geprägt ist. Aber sogar ohne die jüngsten Höchstwerte bei Benzin und Diesel anzunehmen und inklusive der von der Regierung angekündigten Steuersenkung für fossile Brennstoffe, haben E-Autos hier klar die Nase vorn.

Im Vergleich zu einem VW Tiguan 2.0 TDI (Diesel) oder einem Golf 2.0 TSI – beide lagen 2021 weit vorn unter den meist verkauften Autos – kommen Käufer eines als vergleichbar bewerteten ID.3 demnach bis zu rund 290 Euro günstiger weg (Quelle: Greenpeace). Fallen die auf drei Monate angelegten Steuersenkungen weg, werde der Vorteil von E-Autos noch wachsen. Ein Experte fürchtet jedoch, dass E-Autos in Zukunft teurer werden.

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Wer zusätzlich zum neuen E-Auto noch Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage zum Laden nutzen kann, könne so die Ersparnis um weitere 30 Euro aufstocken.

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Grundlage für den Vergleich sind die Realkosten pro gefahrenem Kilometer, aufgrund der Datenlage beschränke man sich auf Neuwagen. Für die Berechnungen zog Greenpeace die angesprochenen Modelle von VW heran, gerechnet wurde mit einer Laufleistung von 15.000 km pro Jahr.

Bei Benzin und Diesel wurden Preise von 2,00 Euro beziehungsweise 1,84 Euro angenommen. Die Steuersenkung drücke diese auf 1,65 Euro respektive 1,67 Euro. Den Angaben zum WLTP-Verbrauch der Hersteller hat man nach eigenen Angaben mit dem Faktor 1,14 multipliziert, um einen realistischen Alltagsverbrauch zu erreichen.

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