Nach den faltbaren Displays soll sich bald auch eine weitere wichtige Komponente von Smartphones biegen lassen. Samsung ist sich ziemlich sicher, die Technologie bald schon auf den Markt bringen zu können. Faltbare Handys der Zukunft dürften deutlich besser werden, so die Hoffnung.

Samsung: Flexible Akkus vor dem Durchbruch

Samsung geht davon aus, bald schon mit der Massenproduktion von flexiblen Akkus beginnen zu können. Bisher bieten Falt-Handys wie das Galaxy Fold und Galaxy Z Flip „nur“ ein flexibles Display, das sich über ein Scharnier zusammenfalten lässt. Die Akkus hingegen sind weiterhin starr – was bei bisherigen Lithium-Ionen-Batterien zum Konzept gehört. Sich verbiegende Akkus waren bislang kein gutes Zeichen, was Samsung aus eigener Erfahrung nur zu gut weiß.

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Der Konzern arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit 2016 an einer Technologie, die klappbare Akkus ermöglicht. Bald schon sollen Batterien dieser Art auf den Markt kommen. Bei der Kapazität sollen keine Abstriche gemacht werden müssen: Zwischen 3.000 mAh und 6.000 mAh sind zum jetzigen Zeitpunkt geplant, was gut zu Smartphones und auch Tablets passen würde.

Später sollen die Batterien dann deutlich kleiner in Wearables zum Einsatz kommen, wobei hier mit einer geringeren Kapazität zu rechnen ist. Der erste Prototyp aus dem Jahr 2016 besaß nur eine bescheidene Kapazität von gerade mal 210 mAh, wie TechRadar berichtet.

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Konzipiert wurden die neuen Akkus aber eindeutig im Hinblick auf faltbare Handys. Hier erweisen sich die starren Akkus bisher als eine Art Flaschenhals, da sie durch den Falt-Mechanismus nicht über die gesamte Fläche des Smartphones verfügen können. Auf zwei kleinere Einheiten zu setzen kann auch nur als Zwischenlösung betrachtet werden.

Das faltbare Galaxy Z Flip im Video: 

Samsung Galaxy Z Flip: Falt-Handy mit Glas-Display vorgestellt

 

Faltbare Akkus könnten Verkaufszahlen beflügeln

Einer Einschätzung von ReportLinker zufolge könnten flexible Akkus dazu beitragen, dass die Nachfrage nach Falt-Smartphones in den nächsten Jahren deutlich steigen wird. Derzeit besitzt der Markt ein Volumen von etwa 87 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2025 könnte er auf bis zu 260 Millionen Euro anwachsen.