Für Huawei geht das Jahr in die heiße Phase: Der chinesische Hersteller hat mit dem Mate 40 Pro noch ein Smartphone in petto, das es mit der Konkurrenz aufnehmen soll. Ein Bild von der Rückseite des Handys zeigt jetzt, dass sich Huawei offenbar etwas ganz Besonderes hat einfallen lassen.

 

Huawei

Facts 

Die Folgen der US-Sanktionen zeigen sich für Huawei an vielen Stellen. Eine davon ist auch der verschobene Release des Mate 40 Pro, das eigentlich längst hätte vorgestellt werden sollen. Nun soll es angeblich in diesem Monat soweit sein. Beim Kameramodul scheint Huawei in gleich doppelter Hinsicht neue Wege zu gehen, wie ein Bild der Rückseite jetzt nahelegt.

Huawei Mate 40 Pro: Über Kameramodul das Smartphone steuern

Ins Auge fällt dort vor allem das ungewöhnliche Design des Kameramoduls, das ein wenig an eine Telefonwahlscheibe erinnert. Die Aussparungen dienen, so Gizmochina, für die Periskop-Linse, den LED-Blitz und insgesamt drei unterschiedlichen Kameras. Damit aber nicht genug: Bei genauerem Hinsehen entdeckt man auch, dass das Kameramodul wohl als Steuerungselement verwendet werden kann und offenbar einen berührungsempfindlichen Rahmen besitzt – eine clevere Idee, die einige interessante Anwendungsmöglichkeiten verspricht.

An der Front scheint sich das Mate 40 Pro den Bildern zufolge am P40 Pro zu orientieren. Das zeigt sich vor allem am pillenförmigen Kameraloch in der linken oberen Ecke. Auch abgerundete Displayränder sind offenbar wieder mit von der Partie.

Handy-Bestseller auf Amazon

Bei diesen Huawei-Handys kann man noch ohne Sorge zugreifen:

Die besten Huawei-Smartphones MIT Google Play Store

Neuer Kirin 9000 im Huawei Mate 40 Pro

Einen Termin zur Präsentation des Mate 40 Pro hat Huawei noch nicht kommuniziert. Die Vorstellung wird für Mitte oder Ende Oktober 2020 erwartet. Zur technischen Ausstattung des Huawei-Smartphones ist bislang noch wenig bekannt. Spekuliert wird aber über ein 6,8-Zoll-Display, Unterstützung für 5G und einen neuen und schnelleren Kirin-9000-Prozessor, der im modernen 5-Nanometer-Verfahren gefertigt sein soll. Aufgrund des US-Banns muss das Huawei-Handy aber weiter ohne Google-Dienste und -Apps auskommen.

Kaan Gürayer
Kaan Gürayer, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets und Smartwatches.

Ist der Artikel hilfreich?