Nintendo zeigt nur wenig Nachsicht, wenn sich jemand an der Switch zu schaffen macht. Auch ein kleines US-Unternemen erregt nun den Zorn des japanischen Spieleherstellers.

 

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Nintendo mag keine Switch-Mods

Nintendo arbeitet hart daran, die Verbreitung eines Mod-Chips zu verhindern, mit dem Raubkopien von Switch-Spielen ermöglicht würden. Auch ein US-Unternehmen, das die Chips lediglich verbaut wurde nun zum Ziel des Spieleherstellers.

Wie Ars Technica berichtet, bot das Unternehmen die Installierung der Mod-Chips zum Preis von 60 Dollar an. Obwohl es den Service nach einer Unterlassungserklärung durch Nintendos Anwälte einstellte, ist dessen Gründer Van Rheen alles andere als zufrieden mit der Forderung.

Er erkenne nicht, wie er das Gesetz breche, indem er die Chips einbaue, ohne sie aber selbst zu verkaufen. Nintendos Vorwurf, dass sie Raubkopien von Spielen ermöglichen, entgegnet er:

„Sie haben lediglich die Möglichkeit, raubkopierte Spiele zu spielen. Du könntest genauso ein Messer kaufen. Du hast die Möglichkeit jemanden zu töten oder du schneidest damit nur Zwiebeln.“

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„Unverblümtes rechtswidriges Verhalten wird nicht toleriert“

Laut Rheen würden die Chips vor allem dazu verwendet, um Spielstände auf einer externen SD-Karte zu speichern, damit Nutzer nicht für Nintendos eigenen Service bezahlen müssen.

Der japanische Spielehersteller sieht die Lage verständlicherweise vollkommen anders. So würde Rheen mit seinem Service gezielt dazu beitragen, dass Nutzer sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Switch hinwegsetzen können. Nintendo könne solche unverblümtes rechtswidriges Verhalten nicht tolerieren.

Was sagt ihr zu dem Streit zwischen Nintendo und Van Rheens Unternehmen: Geht der Spielehersteller zurecht gegen den Einbau der Mod-Chips vor? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.