Nintendo will weniger Mobile Games veröffentlichen. Hier erfahrt ihr, warum der japanische Spielehersteller sich lieber auf die Switch konzentriert.

 

Nintendo Switch

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Vor zwei Jahren hat Nintendo verkündet, zwei bis drei Mobile Games im Jahr veröffentlichen zu wollen. Wie ein Bericht von Bloomberg zeigt, ist es mit dieser Strategie nun vorbei.

Grund sei vor allem der gewatlige Erfolg der Nintendo Switch und von Animal Crossing: New Horizons. Der Spielehersteller sei nun entschlossen, den Fokus lieber auf seine eigene Konsole zu legen. Die Mobile-Strategie sei damals eine Reaktion auf die schlechten Veraufszahlen der Wii U gewesen.

In den vergangenen Monaten hätten andere Entwickler, auch durch die Beschränkungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie, gewaltige Gewinne im Markt der Mobile Games einfahren können. Nintendo konnte mit Spielen wie Super Mario Run nicht mithalten.

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Vom NES bis zur Switch: Die skurrilsten Entwicklungen für Nintendo-Konsolen

Nintendo mag keine „Freemium-Modelle“

Auch prinzipiell scheint Nintendo kein Freund von Mobile Games zu sein. Vor allem das häufig genutzte „Freemium-Modell“, bei dem das Spiel eigentlich kostenlos ist, aber der Nutzer dazu gedrängt wird Geld auszugeben, um weiterzukommen, sei dem Spielehersteller ein Dorn im Auge zu sein.

So gäbe es sogar Berichte, dass Nintendo Mobile-Entwickler gebeten habe, die Spieler nicht dazu zu bringen, zu viel Geld auszugeben. Natürlich profitiert Nintendo auch davon, alle seine Spieler auf der eigenen Konsole zu bündeln. Die Gewinne müssen so nicht geteilt werde.

Laut Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa, sei es nun fraglich, dass noch viele Mobile Games veröffentlicht werden. Experten gehen davon aus, dass weitere Handy-Spiele aus dem Hause Nintendo nur noch „Alibi-Spiele“ sein, die dafür gedachtsind, die Aktionäre zufriedenzustellen.

Was haltet ihr von Nintendos neuer Strategie, alles auf die Switch zu setzen. Schreibt es uns gerne in die Kommentare.