Das Paket aus der Packstation holen und dann noch schnell einen Burger verdrücken: So soll die jetzt an drei Standorten gestartete Kooperation zwischen DHL und Burger King aussehen. Weitere Packstationen sind bereits in Planung.

 
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DHL installiert Packstationen bei Burger King

Die Deutsche Post DHL Group und die Fast-Food-Kette Burger King haben ein gemeinschaftliches Projekt an den Start gebracht. An drei Standorten sind die Packstation des Logistikers direkt bei Filialen von Burger King zu finden. Den Anfang machen Gütersloh, Stadthagen und Hameln, weitere sollen noch in diesem Jahr folgen. In Gütersloh stehen 171 Fächer zur Verfügung (Quelle: DHL).

Anders als sonst besitzen die Packstationen, die auf eine Länge von etwa 10 m kommen, nicht das übliche Design. Zwar sind sie durch ihre gelbe Farbe weiterhin schon aus der Ferne als Packstationen zu erkennen, doch auch ein riesiger Burger ist an der Front zu sehen.

Wo die Burger-Packstationen in Zukunft aufgestellt werden, hat DHL noch nicht verraten. Derzeit ist nur von „vielen weiteren, attraktiven Standorten“ die Rede, an der ein Restaurantbesuch mit Paketangelegenheiten kombiniert werden kann. Neben dem Abholen von Paketen könne diese an den Packstationen auch wie gehabt versendet werden.

Deutschlandweit existieren laut DHL mehr als 10.000 Packstationen mit über 900.000 Fächern. Daneben gibt es rund 750 Filialen von Burger King. Bis zum Jahr 2023 möchte DHL das Netz auf über 15.000 Paketautomaten ausbauen.

Im Video: So funktioniert eine DHL-Packstation.

Wie funktioniert die DHL Packstation?

DHL: Packstationen helfen CO₂-Ausstoß zu reduzieren

Nach Angaben von DHL tragen Packstation zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei. Im Vergleich mit einer herkömmlichen Zustellung an der Haustür würden im Durchschnitt 30 Prozent CO₂ eingespart. Das liegt vor allem daran, dass Paketboten an Packstationen viele Pakete gleichzeitig abladen können. Eine CO₂-Ersparnis ergibt sich allerdings nur dann, wenn Kunden ihr Paket nicht extra mit dem Auto abholen.