Razer Blade Stealth 13: Der wahrscheinlich leichteste Gaming-Laptop der Welt im Hands-On-Video

Robert Kohlick

Razer schwimmt gegen den Strom. Während die Konkurrenz bei Gaming-Laptops eher auf 17-Zoll-Geräte setzt, hält Razer seine Notebooks kompakt und leicht. Mit dem neuen Razer Blade Stealth 13 stellt das Unternehmen laut eigener Aussage das „weltweit erste Gaming-Ultrabook“ vor. GIGA verrät euch in einem Hands-On von der IFA 2019, welche Hardware im handlichen Spiele-Notebook steckt und wie viel es kostet.

Razer Blade Stealth 13 im Hands-On: Das steckt im Gaming-Ultrabook

Razer Blade Stealth 13: Ultraleichtes Gaming-Laptop im Hands-On.

Das Wichtigste zuerst: Statt einer eher leistungsschwachen MX-Grafiklösung von Nvidia verbaut Razer im neuen Blade Stealth 13 erstmals eine Nvidia GeForce GTX 1650. Das sorgt für einen spürbaren Leistungsschub bei Spielen, sodass das Ultrabook nun auch guten Gewissens für die eine oder andere Gaming-Session genutzt werden kann.

Auf der IFA 2019 konnten wir das Gerät erstmals selbst ausprobieren und wurden positiv überrascht: Forza Horizon 4 lief auf dem Full-HD-Modell in hohen Grafikeinstellungen mit 50-60 Bildern pro Sekunde. Während des Pressebriefings erfuhren wir, dass auch Wolfenstein: Youngblood ein ähnliches Performance-Niveau auf mittleren Einstellungen erreichen soll.

Zugegebenermaßen gehören die beiden Spiele zu den besser optimierten PC-Spielen der jüngsten Vergangenheit, das tut dem Ergebnis aber keinen Abriss. Zum Zocken in 4K-Auflösung reicht die Hardware-Ausstattung jedoch nicht – das sollte man von einem etwa 1,4 Kilogramm schweren Laptop aber auch nicht erwarten.

Beim Prozessor greift Razer zu Intels brandneuen Ice-Lake-Chips. In allen drei Varianten des Blade Stealth 13 arbeitet ein i7-1065G7, ein stromsparender Vierkern-Prozessor, der wie gewohnt Hyper-Threading unterstützt. Wer ein bisschen Geld sparen will, greift zur Variante ohne Nvidia-Grafikchip – der Mercury-White-Version. Im Gegensatz zum Großteil des Produktportfolios setzt Razer diesmal nicht auf ein schwarzes Finish, sondern auf einen silberweißen Look (siehe Titelbild).

Gut zu wissen: Auch im 4K-Modell des neuen Blade Stealth 13 kommt ein IPS-Panel zum Einsatz. OLED-Displays verbaut Razer nur bei Geräten mit 15- oder 17-Zoll-Display.

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Die wichtigsten technischen Daten und Ausstattungsmöglichkeiten des Razer Blade Stealth 13 im Überblick:

Display
  • 13,3 Zoll Full-HD-IPS-Panel @ 60 Hz
  • 13,3 Zoll 4K-Touch-IPS-Panel @ 60 Hz
Prozessor Intel Core i7-1065G7 (4 Kerne, 8 Threads @ max. 3,9 GHz)
Grafikkarte
  • Intel Iris Plus Graphics
  • Nvidia GeForce GTX 1650
Speicher
  • 256 GB PCIe SSD
  • 512 GB PCIe SSD
Arbeitsspeicher  16 GB LPDDR4 RAM
Akkulaufzeit  53,1 Wh
Betriebssystem  Windows 10 Home 64-bit
Gewicht
  • 1,32 Kilogramm (ohne GTX 1650)
  • 1,39 Kilogramm (GTX 1650, Full-HD-Display)
  • 1,47 Kilogramm (GTX 1650, 4K-Display)

Razer Balde Stealth 13: Preise und Verfügbarkeit

Ende September 2019 sollen die neuen Gaming-Ultrabooks von Razer in den USA und Kanada verfügbar sein, Kunden aus Deutschland sollen die Geräte kurze Zeit später online erwerben können. Kostentechnisch bewegen wir uns hier ganz klar im oberen Preissegment: Razers neue Mercury-White-Variante ist die einzige Version ohne GTX 1650 und soll zum Start etwa 1.680 Euro kosten.

Wer sich für die schwarze Full-HD oder 4K-Variante mit dedizierter Grafiklösung entscheidet, muss tiefer in die Tasche greifen. Für die Full-HD-Version werden rund 2.000 Euro fällig, das Upgrade aufs 4K-Touch-Display kostet weitere 200 Euro.

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Wer auf der Suche nach einem passenden Gaming-Laptop ist, wirft einen Blick in unsere Kaufberatung: „Die besten Gaming-Laptops 2019“. Auch hier findet sich ein Modell von Razer wieder.

Was sagt ihr zu Razers Ansatz, jetzt auch 13-Zoll-Geräte mit einer halbwegs potenten Grafikkarte auszustatten? Macht das eurer Meinung nach Sinn? Oder hätte Razer lieber weiterhin auf die stromsparenden MX-Modelle setzen sollen, um die Akkulaufzeit des Gerätes zu erhöhen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

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