Der YouTuber Shane Wighton beweist auf seinem Kanal Stuff Made Here, dass sein Ingenieurslevel extrem hoch sein muss. Seine neueste Erfindung holt einen Videospiel-Albtraum ins echte Leben: den Aimbot.

 

Videospielkultur

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Anders als in Warzone oder Counter-Strike verdient dieser Aimbot Respekt und Anerkennung. Was in Shootern der schlimmste Albtraum für Spieler ist, wird im echten Leben zu einer beeindruckenden Ingenieursleistung. Auf seinem YouTube-Kanal Stuff Mode Here realisiert Shane Wighton die verrücktesten Maschinen. Seine neueste Erfindung ist ein Bogen mit eingebautem Aimbot.

Der reale Shooter-Albtraum

Fast jeder, der schon mal online einen Shooter gespielt hat, ist auf einen Spieler mit Aimbot gestoßen. Was in Videospielen ziemlich nervt, ist im echten Leben allerdings ziemlich cool. Die Hardware, um mit einem Pfeil ein Ziel zu treffen, ist eigentlich recht simpel: Man braucht einen Bogen. Um mit diesem automatisch jedes Ziel zu treffen ist aber eine ganze Menge mehr nötig. Mithilfe von acht Tracking-Kameras, Motoren, die den Bogen korrigieren, und einer Software, die die Zielerfassung und Korrekturen berechnet, gelingt es Wighton einen echten Aimbot zu basteln.

Statt wie ein mittelalterlicher Schütze sieht Wighton aber eher wie ein Supersoldat aus Crysis aus. Nachdem er infolge einiger Fehlversuche vom klassischen Reflexbogen zum modernen Compoundbogen wechselte, sieht er noch mehr wie ein Charakter aus einem futuristischen Videospiel aus. Das Bild rundet die Weste, an der der schwere Bogen befestigt ist, zusätzlich ab.

Selbst bei beweglichen Zielen trifft der Bogen zuverlässig und auch den Apfel nach Wilhelm Tell schießt Wighton vom Kopf. Letzterer war natürlich aus Styropor. Die Präzision, die der Aimbot erreicht, ist wirklich beeindruckend. Für den Alltag ist Wightons Entwicklung allerdings etwas umständlich. In einer Gefahrensituation erst mal die acht Kameras aufzubauen und alles abzustimmen, dürfte recht unpraktisch sein, wenn der Bär vor ihm steht.